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Bombardier Geschäftsergebnisse


21.11.2001
Investor-Village

Bombardier (WKN 866671) ist ein Hersteller von Verkehrstechnik, so die Analysten von "Investor-Village".

Der Konzern gehöre zu den größten Industrieunternehmen Kanadas. 56.000 Beschäftigte hätten 2000 einen Umsatz von 14 Milliarden Kanadischen-Dollar (etwa 10 Mrd. US-Dollar) erwirtschaftet. Der Bereich Luftfahrt sei die bedeutendste Sparte des Unternehmens. Die Kanadier würden sich auf den Bau der kleineren Mittel- und Kurzstreckenflugzeuge konzentrieren. Bombardiers bekanntestes Produkt sei der Learjet. Zum Produktportfolio würden weiterhin Eisenbahnen und verschiedene Freizeitgeräte, z.B. Sportboote gehören. Die Sparte Bombardier Capital biete der Kundschaft außerdem verschiedene Finanzdienstleistungen an.

Bombardier habe gestern seine Geschäftsergebnisse für das dritte Quartal vorgelegt. Der Konzern sei tief in die roten Zahlen gerutscht. Wegen Sonderausgaben in Höhe von rund einer Milliarde Kanadischen-Dollar habe das Unternehmen einen Verlust von 367,6 Kanadischen-Dollar verbucht, nach 226 Millionen Gewinn im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn vor Sondereinflüssen habe sich auf 380 Millionen Kanadische-Dollar belaufen. Der Umsatz sei auf fünf Milliarden Kanadische-Dollar gestiegen, nach 3,85 Millionen in 2000. Das Umsatzplus sei jedoch größtenteils auf die Übernahme des Bahnherstellers Adtranz von DaimlerChrysler zurückzuführen.


Im dritten Quartal habe das Unternehmen in der Sparte Luftfahrt einen Umsatz von 2,6 Milliarden Kanadischen-Dollar erwirtschaftet, nach 2,5 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn vor Sondereinflüssen und Steuern sei jedoch mit 239,8 Kanadischen-Dollar um 16 Prozent geringer als 2000 ausgefallen. Von Juli bis September seien nur 69 Flugzeuge ausgeliefert worden. Im letzten Jahr habe Bombardier noch 85 Stück vorweisen können. Das Unternehmen fahre nun seine Produktion zurück und entlasse ein Zehntel seiner Belegschaft. Dadurch entstanden Aufwendungen in Höhe von fast 300 Millionen Kanadischen-Dollar.

Im Segment Transport habe Bombardier einen Umsatz von 1,7 Milliarden Kanadischen-Dollar erzielt, gegenüber 648,1 Millionen im Vorjahr. Die Umsatzsteigerung habe dabei im wesentlichen aus der Akquisition von Adtranz resultiert, der ehemaligen Bahntechnik-Tochter von DaimlerChrysler. Der Gewinn vor Goodwill-Abschreibungen und Steuern habe sich auf 82,2 Millionen Kanadische-Dollar belaufen, nach 18,4 Millionen im Vorjahr. Zurzeit gebe es zwischen Bombardier und DaimlerChrysler noch Unstimmigkeiten über den Wert des Nettovermögens von Adtranz, so dass der endgültige Kaufpreis noch nicht feststehe.

Im Segment Freizeit-/Sportgeräte sei der Umsatz von 480,8 auf 550 Millionen Kanadischen-Dollar gestiegen. Der Gewinn vor Steuern habe sich auf 44,9 Millionen Kanadischen-Dollar belaufen, das entspreche einer Steigerung von 115 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz der Bombardier Capital sei mit 239,9 Millionen Kanadischen-Dollar um 9,7 Prozent geringer als in 2000 ausgefallen. Der Gewinn vor Sondereinflüssen und Steuern habe sich auf 12,9 Millionen Kanadische-Dollar belaufen, nach 12,2 Millionen im dritten Quartal des letzten Jahres. Durch den Rückzug aus den angeschlagenen Finanzierungsgeschäften im Wohnungsbau und dem Privatkundengeschäft seien Bombardier Capital Sonderaufwendungen in Höhe von 662,5 Millionen Kanadischen-Dollar entstanden.

Im aktuellen Geschäftsjahr werde Bombardier die guten Ergebnisse des Vorjahres nicht übertreffen. Zwar sei in den vergangenen neun Monaten 30 Prozent mehr Umsatz als 2000 erwirtschaftet worden. Das Nettoergebnis betrage jedoch nur noch fast ein Viertel des Gewinns im Vorjahr. Bombardier rechne für das kommende Jahr auf Grund der Konjunkturflaute und der schwierigen Lage der Luftfahrtbranche nur noch mit einem Gewinnwachstum von 15 Prozent. Ursprünglich sei eine Steigerung von 40 Prozent geplant gewesen.




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