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Dow Jones: Board will Übernahme durch News Corp. zustimmen 18.07.2007
aktiencheck.de
New York (aktiencheck.de AG) - Das 16-köpfige Board der Dow Jones & Co. Inc. (ISIN US2605611050 / WKN 853132) gab am Dienstagabend bekannt, dass es bereit ist, einer Übernahme des US-Verlagshauses durch den Medienmogul Rupert Murdoch zuzustimmen und diese den Aktionäre zu empfehlen.
Wie Anfang Mai mitgeteilt wurde, hat Murdoch dem Verlagshaus Dow Jones, dem Herausgeber des "Wall Street Journal", über seinen Medienkonzern News Corp. (ISIN US65248E2037 / WKN A0DLJS) ein Übernahmeangebot in Höhe von 5 Mrd. Dollar bzw. 60 Dollar pro Aktie vorgelegt. Damit eine Übernahme zustande kommen kann, muss jedoch die Bancroft-Familie einwilligen, die über 64 Prozent der Dow Jones-Stimmrechte verfügt. Diese steht einer Transaktion jedoch nach wie vor gespalten gegenüber.
Das Dow Jones-Board und die Bancroft-Familie, die drei Dutzend Mitglieder zählt, wollen sich voraussichtlich kommenden Montag treffen, um über die Transaktion zu entscheiden. Der gebotene Kaufpreis entspricht einer Prämie von rund 65 Prozent auf den Kurs der Dow Jones-Aktie vor dem Bekanntwerden der Murdoch-Offerte.
Neben dem "Wall Street Journal" ("WSJ") und dessen internationalen und Online-Ausgaben publiziert der Dow Jones-Konzern u.a. die Magazine "Barron's" und "SmartMoney" sowie DowJones Newswires und Dow Jones Indexes. Einige Mitglieder der Bancroft-Familie sind im Zusammenhang mit der geplanten Übernahme durch die News Corp. nach wie vor über die Wahrung der redaktionellen Unabhängigkeit besorgt, vor allem beim "WSJ". Zur News Corp. gehören u.a. Twentieth Century Fox und der Fox News Channel.
Die Aktie von Dow Jones schloss gestern an der NYSE bei 56,45 Dollar, die der News Corp. bei 24,25 Dollar. (18.07.2007/ac/n/a)
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