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WKN |
Jahreshoch |
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| GB0002634946 |
866131 |
- € |
- € |
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BAE Systems: US-Justizministerium leitet Korruptionsuntersuchung ein, Aktie -8 Prozent 26.06.2007
aktiencheck.de
London (aktiencheck.de AG) - Der britische Rüstungskonzern BAE Systems plc (ISIN GB0002634946 / WKN 866131), der größte Waffenhersteller in Europa, sieht sich derzeit mit einer Korruptionsuntersuchung des US-Justizministeriums konfrontiert.
Wie BAE am Dienstag bekannt gab, hat das Ministerium demnach eine Untersuchung eingeleitet, in der die Frage geklärt werden soll, ob das Unternehmen gegen Anti-Korruptionsgesetze vorstoßen hat, insbesondere bei Geschäften mit Saudi-Arabien.
Das britische Serious Fraud Office (SFO) hat im Dezember 2006 eine Untersuchung hinsichtlich der BAE-Geschäfte mit Saudi-Arabien fallen lassen, nachdem Premierminister Tony Blair gesagt hatte, dass diese die nationale Sicherheit sowie die Beziehungen mit dem Golfstaat gefährden würde.
Hintergrund der Untersuchungen sind Vorwürfe hinsichtlich ungerechtfertigter Zahlungen bei Geschäften mit Saudi-Arabien, darunter ein Rüstungsexport aus dem Jahr 1985. Der als "al-Yamamah" bekannte Rüstungsdeal - der größte in der Geschichte Großbritanniens - hatte ein Volumen von schätzungsweise 43 Mrd. Britischen Pfund (GBP).
Britische Medien haben BAE vorgeworfen, über einen Zeitraum von zehn Jahren insgesamt 1 Mrd. GBP an den saudischen Prinzen Bandar bin Sultan in Zusammenhang mit dem "al-Yamamah"-Deal gezahlt zu haben. Der ehemalige saudische Botschafter in den USA und heutige Generalsekretär des Saudi National Security Council hat die Beschuldigungen, er habe geheime Provisionen erhalten, bereits als haltlos zurückgewiesen.
Die Aktie von BAE Systems verliert in London aktuell 7,92 Prozent auf 404,50 Pence. (26.06.2007/ac/n/a)
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