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Presse: Dow Jones - Murdoch für einige Zugeständnisse offen 04.06.2007
aktiencheck.de
New York (aktiencheck.de AG) - Wie das "Wall Street Journal" am Sonntag berichtete, ist Rupert Murdoch bereit, weitere Zugeständnisse in Sachen Akzeptanz strengerer Schutzvorkehrungen bei der redaktionellen Unabhängigkeit zu machen, um den von der Bancroft-Familie kontrollierten US-Verlagskonzern Dow Jones & Co. Inc. (ISIN US2605611050 / WKN 853132) zu übernehmen.
Wie Anfang Mai mitgeteilt wurde, hat Murdoch dem Verlagshaus Dow Jones über seinen Medienkonzern News Corp. (ISIN US65248E2037 / WKN A0DLJS) ein Übernahmeangebot in Höhe von 5 Mrd. Dollar bzw. 60 Dollar pro Aktie vorgelegt.
Der Zeitung zufolge ist Murdoch jedoch nach wie vor nicht bereit, der Bancroft-Familie irgendeine redaktionelle Kontrolle über das Unternehmen zu geben. "Ich kann nicht 5 Mrd. Dollar von meinen Aktionären nehmen und dann nicht in der Lage sein, das Geschäft zu führen", so der Medienmogul gegenüber der Zeitung. Indes teilte Murdoch mit, dass er nicht beabsichtige, auf der Redaktions- oder Nachrichtenseite etwas zu ändern.
Die Bancroft-Familie gab Ende vergangener Woche Presseangaben zufolge erstmals bekannt, dass sie sich mit Murdoch treffen will, um das Übernahmeangebot des Medienmoguls für den Herausgeber des "Wall Street Journal" zu diskutieren. Bis zuletzt hatte man die Offerte mehrheitlich abgelehnt. Wie die Bancroft-Familie, die 64 Prozent der Dow Jones-Stimmrechte hat, am Donnerstag erklärte, werde sie ebenfalls Angebote anderer Bieter in Betracht ziehen. Dow Jones gab separat dazu bekannt, dass das Board nun die Murdoch-Offerte sowie andere Möglichkeiten erwägen wird. Bisher hatte das Dow Jones-Board die Murdoch-Offerte aufgrund der ablehnenden Haltung der Bancroft-Familie nicht in Erwägung gezogen. Nun wollen sich die Mitglieder der Bancroft-Familie mit Vertretern der News Corp. treffen und prüfen, ob beide Seiten einen Weg finden, die redaktionelle Unabhängigkeit des "Wall Street Journal" nach einem Verkauf zu wahren.
Rupert Murdoch, Chairman und CEO der News Corp., gibt u.a. die "New York Post" und die britische "Times" heraus und hat bereits mehrfach erklärt, die redaktionelle Unabhängigkeit des "Wall Street Journal" im Falle einer Transaktion beibehalten zu wollen.
Die Aktie von Dow Jones schloss am Freitag an der NYSE bei 61,20 Dollar, die der News Corp. beendete den Handel bei 24,22 Dollar. (04.06.2007/ac/n/a)
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