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Adecco Umsatzsteigerung 24.10.2001
aktiencheck.de
Die Adecco SA (WKN 922031) hat ihren Umsatz in den ersten neun Monaten 2001 um 8 % gesteigert. Näheres entnehmen Sie bitte der aktuellen Pressemitteilung:
Adecco SA, der weltweit führende Anbieter von Personaldienstleistungen, gab heute die Resultate für die ersten neun Monate des Jahres 2001 bekannt. Der Umsatz ist um 8% auf CHF 20.9 Mia. und der Betriebsgewinn um 7% auf CHF 964 Mio. gestiegen. In lokaler Währung sind Umsatz um 10% und Betriebsergebnis um 9% gewachsen, was einen negativen Effekt der Währungsfluktuationen in Höhe von 2% zeigt. Gewinn vor Abschreibung des Goodwills, Umstrukturierungskosten und einmalige Aufwendungen ist um 5% auf CHF 579 Mio. gewachsen. Für die ersten neun Monaten meldet die Gruppe einen starken operativen Cashflow von CHF 675 Mio.
Für das dritte Quartal ist der Umsatz um 4% (2% in lokaler Währung) und der Betriebsergebnis um 11% (9% in lokaler Währung) gesunken. Diese Zahlen widerspiegeln den starken Rückgang des Geschäftsvolumens in den Schlüsselmärkten, sowie den in diesem Ausmaß nicht erwarteten Einbussen in Nordamerika. Aufgrund der gleichzeitig tieferen Zinssätzen und der niedrigeren Verschuldung ist der Gewinn vor Abschreibung des Goodwills, Umstrukturierungskosten und einmaligen Aufwendungen nur um 9% (7% in lokaler Währung) gesunken. Die Gruppe erzeugte im dritten Quartal einen operativen Cashflow in der Höhe von CHF 345 Mio.
"Wir befinden uns jetzt in einer Periode mit tieferen Wachstumsraten und verschärftem Wirtschaftsklima, in dem nur die besten Strategien überleben werden", kommentierte John Bowmer, CEO von Adecco. "Wir haben einen klaren Unterschied zwischen dem wirtschaftlichen Umfeld im ersten Halbjahr und schwierigen Bedingungen im dritten Quartal festgestellt. Wir haben es geschafft, den Umsatzrückgang größtenteils wett zu machen, und gleichzeitig unser Filialennetz zu erhalten, um so bereit zu sein, die kommenden Chancen wahrzunehmen. Selbstverständlich, sind wir auf ein herausforderndes viertes Quartal vorbereitet."
Ergebnisse nach Regionen und Produktesparten Nordamerika wies für die ersten neun Monate einen Umsatz von CHF 5.8 Mia. aus , was einem Zuwachs von 1% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Betriebsergebnis hat sich ebenfalls leicht verbessert. Währungsbereinigt sank der Umsatz hingegen um 1%. In Europa stieg der Umsatz um 10% auf CHF 12.7 Mia. Der Betriebserfolg wuchs in gleichem Ausmaß. In lokaler Währung hingegen stieg der Umsatz um 13%, was einen 3%-igen negativen Effekt verursacht durch Währungsfluktuationen zeigt. Der asiatisch-pazifische Raum erzielte ein Umsatzwachstum von 10% auf CHF 1.8 Mia. mit ähnlicher Wachstumsrate für das Betriebsergebnis. Dies entspricht einem Umsatzwachstum von 21% in lokaler Währung, was erneut zeigt, dass die Währungsschwankungen in der Region - insbesondere die Schwäche des australischen Dollars und des japanischen Yens gegenüber dem Schweizer Franken - eine bedeutende Rolle spielten. Die übrige Welt wies eine Umsatzsteigerung von 27% auf CHF 574 Mio. aus (32% in lokaler Währung).
Im dritten Quartal ist in Nordamerika der Umsatz um16% gesunken. In der gleichen Periode wuchs der Umsatz in Europa um 1% (3% in lokalen Währungen). Im Asiatisch-pazifischen Raum und in den Rest der Welt stiegen die Umsätze um 20% (10% in lokalen Währungen).
Spezialmarken wiesen in den ersten neun Monaten ein Umsatzwachstum von 1% auf CHF 2.6 Mia. aus. Im dritten Quartal ist der Umsatz um 12% gesunken.
"Den starken Umsatzeinbussen in Nordamerika wurde mit wirksamen Kosteneinsparungen begegnet. Wir haben die ursprünglich geplanten Synergien aus der Olsten Akquisition übertroffen, und haben Marktanteile gewonnen, ohne Preiseinbussen hinnehmen zu müssen", sagte John Bowmer. "Wir haben eine Verlangsamung des Umsatzwachstums in Europa erlebt, jedoch haben sich die Margen überall gehalten. Trotz dem schwierigen Umfeld ist es Lee Hecht Harrison (unsere Marke für Karriere-Management und Outplacement) wieder einmal gelungen, hervorragende Resultate zu generieren und hat damit bewiesen, dass sich dieses Geschäft höchst anti-zyklisch verhält."
Internet "Die Implementierung unserer web-basierende Informationstechnologie-Plattformen in Europa verläuft nach Plan", erklärte Felix Weber, CFO von Adecco. "Unsere Internet-Initiativen haben bereits bedeutende Umsätze in Italien und Frankreich generiert, und andere Länder verlassen sich vermehrt auf diese Plattform um Wertschöpfung zu erzeugen und um ihre Produktpalette zu erweitern. In Italien entspricht das durch Umsatzsteigerung und Kosteneinsparungen zusätzlich generierte Betriebsergebnis des ersten Halbjahres ungefähr 50% der getätigten Investition: ein sehr positiver Return on Investment. Wir betrachten IT-Ausgaben und Entwicklungskosten im Informationsbereich nicht als Kostenfaktor, sondern als unentbehrliche Investitionen um eine Basis für nachhaltiges Wachstum zu schaffen und um neue Geschäftsfelder zu entwickeln und zu erschließen."
Ausblick "Die Ereignisse des elften Septembers in den USA haben es zusätzlich erschwert, die Zukunft vorherzusagen" so John Bowmer. "Unsere kurzfristige Strategie geht von einer schwierigen Marktsituation für das erste Halbjahr 2002 aus. Wir nehmen eine vorsichtige Betrachtungsweise in bezug auf die Vorhersage des Geschäftsganges an, sind jedoch der festen Überzeugung, dass unsere starke Marktpositionierung und unser unerreichtes Filialennetz es uns ermöglichen werden, vom kommenden Aufschwung profitieren zu können. Letzte Woche haben wir unsere neue, auf die Zukunft ausgerichtete Organisation angekündigt, die zum Ziel hat, unsere Position in den Schlüsselsektoren zu stärken, um somit rasches, langfristige Wachstum zu sichern."
Resultate nach US GAAP Gemäss den amerikanischen Rechnungslegungsprinzipien US GAAP (Generally Accepted Accounting Principles) erzielte Adecco in den per 30. September abgeschlossenen ersten neun Monaten 2001 einen Umsatz von CHF 20.9 Mia. und einen Reinverlust von CHF 341 Mio. nach Goodwill-Abschreibungen von CHF 897 Mio. und einmaligen Restrukturierungskosten von CHF 23 Mio., wovon CHF 15 Millionen auf Internet-Investitionsabschreibungen und CHF 8 Millionen (netto nach Steuern) auf die durch die Übernahme des Financial Accounting Standards Board No 133 "Accounting for Derivative Instruments and Hedging Activity" notwendig gewordene Anpassung der Buchführungsgrundsätze zurück zu führen sind.
Dazu erklärte Felix Weber, Chief Financial Officer von Adecco: "Dieses Nettoergebnis ist eine Folge der US GAAP Rechnungslegung und des von Adecco gewählten Systems, alle Goodwill-Positionen innerhalb von fünf Jahren abzuschreiben. Deshalb betrachtet Adecco das Betriebsergebnis sowie das Ergebnis vor Goodwill-Abschreibung und Restrukturierungskosten als die ausschlaggebenden Kennzahlen und Maßstäbe für die Beurteilung der Leistungsfähigkeit der Gesellschaft, da diese unsere unternehmerische Leistungsfähigkeit, Profitabilität und Fähigkeit, Finanzmittel zu erarbeiten sowie Dividenden auszuschütten, am Besten widerspiegeln."
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