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Presse: Dow Jones - Bancroft-Familie plant Treffen angesichts von Murdoch-Offerte 23.05.2007
aktiencheck.de
New York (aktiencheck.de AG) - Wie das "Wall Street Journal" am Dienstag in seiner Online-Ausgabe berichtete, planen Mitglieder der Bancroft-Familie, welche die Dow Jones & Co. Inc. (ISIN US2605611050 / WKN 853132) kontrolliert, ein privates Treffen, um über Optionen für den US-Verlagskonzern zu diskutieren, nachdem der Medienmogul Rupert Murdoch über seinen Medienkonzern News Corp. (ISIN US65248E2037 / WKN A0DLJS) vor einigen Wochen ein Übernahmeangebot in Höhe von 5 Mrd. Dollar vorgelegt hat.
Der Zeitung zufolge sind einige Mitglieder der Meinung, die Familie sollte die Angelegenheit weiter prüfen und nach möglichen Alternativen zur Murdoch-Offerte in Höhe von 60 Dollar pro Aktie suchen. Es sei indes unklar, ob sämtliche der vielfältigen Branchen der Familie bei dem Treffen repräsentiert sein werden.
Der größte Teil der Bancroft-Familie ist gegen das Angebot von Murdoch, was das Dow Jones-Board dazu veranlasst hat, dieses nicht in Erwägung zu ziehen. Einige Mitglieder der Familie haben sich jedoch für einen Dialog ausgesprochen.
Murdoch hat indes Presseberichten zufolge mitgeteilt, dass er sich mit den Bancrofts und Mitarbeitern des "Wall Street Journal" treffen will. Bisher habe die Bancroft-Familie den Milliardär jedoch weder getroffen, noch auf seine Offerte geantwortet.
Laut Presseberichten von Anfang Mai würde Murdoch Maßnahmen ergreifen, um die redaktionelle Unabhängigkeit des "Wall Street Journal" zu wahren, sowie in den Journalismus investieren, sollte der US-Verlagskonzern das Übernahmeangebot der News Corp. annehmen.
Die Aktie von Dow Jones schloss gestern an der NYSE bei 51,46 Dollar, die der News Corp. bei 23,80 Dollar. (23.05.2007/ac/n/a)
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