|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Intercell gibt Ergebnisse der Studie über neuen Impfstoff bekannt 18.05.2007
Ad hoc
Wien (aktiencheck.de AG) - Intercell (ISIN AT0000612601 / WKN A0D8HW) (VSE, "ICLL") gab heute bekannt, dass sein strategischer Partner Merck & Co., Inc. das Unternehmen über die finalen Phase I Ergebnisse des Staphylococcus aureus Impfstoffs informiert hat.
In der entscheidenden Phase I Studie, die mehr als 120 gesunde Probanden umfasste, wurde die Sicherheit und Immunogenität des Impfstoffes in unterschiedlichen Dosierungen verglichen. Entscheidende Grundlage des Impfstoffs ist ein konserviertes Protein-Antigen, das durch Intercells Antigen Identifikationsprogramm (AIP®) identifiziert wurde. Im Jahr 2003 hat Merck & Co., Inc. die weltweite exklusive Lizenz für diesen Produktkandidaten erworben.
Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass der Impfstoff sicher und gut verträglich ist. Die relevanten Immunantworten konnten sogar innerhalb mehrerer Wochen nach der Verabreichung des Impfstoffes beobachtet werden. Diese Immunantworten blieben über die gesamte Studiendauer bestehen.
"Wir freuen uns auf die rasche weitere klinische Entwicklung des Impfstoffkandidaten für diesen wichtigen Markt", kommentiert Gerd Zettlmeissl, CEO von Intercell. "Diese vielversprechenden Daten bestätigen das große Potenzial unserer AIP® Technologie für die Entdeckung weiterer bakterieller Impfstoffkandidaten, die wir entweder selbst im Unternehmen oder in Partnerschaften mit führenden Impfstoffunternehmen entwickeln werden."
Über Staphylococcus aureus und nosokomiale Infektionen
Krankenhausinfektionen sind weltweit einer der Hauptgründe für schwere Erkrankungen und Todesfälle, was in Industrieländern zu einer jährlichen finanziellen Belastung von mehr als USD 20 Mrd. führt. Allein in den USA infizieren sich jährlich etwa zwei Millionen Menschen, während sie in Krankenhäusern stationär betreut werden. Die Zahl der nosokomialen Infektionen, die durch medizinische Eingriffe hervorgerufen werden, steigt stetig; nicht zuletzt, weil die Bakterien, die in Krankenhäusern auftreten, gegen die meisten Antibiotika resistent sind.
Staphylococcus aureus ist der häufigste Verursacher nosokomialer Infektionen. Neben Blutvergiftungen, von denen etwa 35% tödlich verlaufen, führen auch Infektionen der Knochen, des Herzens und anderer innerer Organe zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen, dem Tod des Patienten und auch zu einer erhöhten wirtschaftlichen Belastung. Heute ist etwa die Hälfte aller Staphylococcus aureus-Stämme, die weltweit in Krankenhäusern isoliert werden, gegen mehrere Antibiotika resistent, wodurch sich die gezielte Behandlung dieser Erkrankungen immer schwieriger und herausfordernder gestaltet. (18.05.2007/ac/n/a)
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|