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Liberty Media Set-Top-Boxen 22.10.2001
Börsenreport
Die rund zehn Millionen Kabelhaushalte von Liberty Media (WKN 796472) sollen so schnell wie möglich mit Set-Top-Boxen zur Nutzung des interaktiven Fernsehens und des Internets versorgt werden, berichten die Experten von "Börsenreport".
Miranda Curtis, die Chefin von Liberty International kopiere dabei das altbewährte Muster, das bereits in China funktioniert habe: Petroleumlampen verschenken und die Kosten samt Gewinn über den Verkauf von Petroleum zurückholen. Was über Jahre beim Handy funktioniert habe, solle jetzt auch beim Digitalkabelnetz funktionieren. Nach Auffassung der Liberty-Chefin sei nämlich kaum ein Kunde bereit, die Kosten für die mehr als 500 Mark teuren Geräte selbst zu übernehmen.
Liberty plane jährlich rund 500 Millionen bis eine Milliarde Euro zu investieren, um die digitale Nutzung der Kabelnetze voranzutreiben. Zusätzlich zu den bestehenden Kabel-Programmen wolle Liberty zunächst rund 40 digitale Programme und den Internet-Zugang über das Fernsehen anbieten. Einen Pauschaltarif (Flatrate) biete sich für Internetzugang mit ständiger Verbindung ins Netz bereits versuchsweise für 44,90 Euro an.
Bei manchem Anleger habe wahrscheinlich bei dem Begriff Set-Top-Box die Warnlampe geklingelt. Met@box und Infomatec, beides arg gebeutelte Unternehmen des Neuen Marktes, könnten durch die "Geschenkaktion" von Liberty doch noch an die Aufträge kommen, an die schon lange keiner mehr geglaubt habe. Vor allem die weniger tote Aktie der Met@box habe am Freitag bereits Morgenluft gewittert und sei um 14,52% auf 0,71 Euro gestiegen. Auch Infomatec profitierte von der neuen Phantasie mit einem Kursplus von 11,11% auf 0,20 Euro, berichten die Experten von "Börsenreport".
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