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Sparkassen Immobilien gibt Zahlen zum Geschäftsjahr 2006 bekannt


17.04.2007
Ad hoc

Wien (aktiencheck.de AG) - Die börsenotierte Sparkassen Immobilien AG (ISIN AT0000652250 / WKN 902388) erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut Rekordergebnisse: Alle Umsatz- und Ertragskennzahlen wiesen einen überproportionalen Anstieg auf.

Alle nachfolgenden Kennzahlen basieren auf Cost-Methode (Anschaffungskosten minus Abschreibungen), sofern nicht anders angegeben:

Durch den kontinuierlichen Ausbau des Immobilien-Portfolios stiegen die Umsatzerlöse um 75% auf EUR 73,6 Mio. nach EUR 42,2 Mio. im Geschäftsjahr 2005, parallel dazu konnten die Mieterlöse auf EUR 60,4 Mio. erhöht werden - das bedeutet einen Zuwachs von 77% im Jahresvergleich. Knapp mehr als die Hälfte des Umsatzes (52%) wurde im Geschäftsjahr 2006 in Österreich erzielt, dank des Investitionsfokus Deutschland rangierten die Umsatzerlöse aus diesem Markt an zweiter Stelle mit 17%, der CEE-Anteil an den Mieterlösen liegt bei rund 30% (2005: 42%).

Die Betriebsleistung, in der auch das Ergebnis des Hotel Marriott Budapest mit einem Wert von EUR 3,6 Mio. inkludiert ist, stieg auf EUR 86,4 Mio. (+67%), nach Fair Value sogar auf EUR 108,2 Mio. Veräußerungsgewinne fielen mit EUR 1,5 Mio. kaum ins Gewicht. Das Ergebnis der Geschäftstätigkeit (EBIT) konnte mehr als verdoppelt werden (+119%) und erreichte einen neuen Höchstwert von EUR 35,3 Mio. nach EUR 16,1 Mio. im Geschäftsjahr 2005. Hauptursache für diesen Anstieg waren vor allem die höheren Vermietungserlöse. Nach Fair Vaue betrug das EBIT EUR 75,8 Mio., darin enthalten sind EUR 29,4 Mio. aus Neubewertung von Liegenschaften durch internationale Gutachter.

Das Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) stieg mit einem Plus von 90% fast ebenso stark und erreichte EUR 19,2 Mio. nach EUR 10,1 Mio. im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Konzerngewinn erhöhte sich ebenfalls deutlich über Plan: +85% auf EUR 15,7 Mio.

Immobilienvermögen erstmals über EUR 1 Milliarde

Dank neuer Investitionen überstieg das Immobilienvermögen im abgelaufenen Geschäftsjahr erstmals die EUR 1 Milliarden-Marke (EUR 1,2 Mrd.), das entspricht einem Zuwachs von 78%. Der höchste Anteil an fertigen Objekten, rund EUR 200 Mio., floss in den Sparkassen Immobilien-Investitionsschwerpunkt Deutschland - und hier vor allem in den Wohnungsmarkt in Berlin. Den vor allem in den CEE-Ländern gestiegenen Preisen für fertige Objekte trug die Sparkassen Immobilien AG mit einem deutlichen Ausbau des Entwicklungsprojekt-Geschäfts Rechnung: Im Jahr 2006 wurden rund EUR 123 Mio. in Entwicklungsprojekte investiert, 2005 waren es weniger als EUR 10 Mio.

Die Gesamtnutzfläche erreichte 2006 knapp 1 Million m2 (976.000 m2), das entspricht einer Steigerung von 56%. Mit Stichtag 31.12.2006 befanden sich 100 Objekte im Portfolio der Sparkassen Immobilien AG. Der Anteil an ausländischen Immobilien (in m2/inkl. Entwicklungsprojekte) wurde deutlich ausgebaut: Der Deutschland-Anteil stieg auf 21%, der CEE-Anteil betrug 44%, während der Österreich-Anteil auf 35% zurückging.

Der Vermietungsgrad lag erneut bei hervorragenden 93%, in CEE bei einem Spitzenwert von 96%. Die Mietrendite betrug durchschnittlich 6,6%, was angesichts der steigenden Preise ein ausgezeichneter Wert - auch im Peer-Vergleich - ist.


Die s IMMO Aktie zeigte auf 1-Jahres-Basis eine Wertentwicklung von Plus 12,8. Die gesamte Börsekapitalisierung stieg auf knapp über EUR 1 Milliarde (EUR 1,05 Mrd.) per 31.12.2006. Der Gewinn pro Aktie (EPS) stieg auf Fair Value-Basis auf EUR 0,62 nach EUR 0,44 im Vorjahr. Der Substanzwert der s IMMO Aktie (Net Asset Value, NAV) stieg um knapp 10% auf EUR 8,9.

Die derzeitige Investmentpipeline (fertige Objekte und Entwicklungsprojekte) beträgt EUR 2,3 Mrd. Mehr als 60% dieser Pipeline sind vertraglich vorfixiert, rund EUR 1 Milliarde wird in den nächsten 3 bis 4 Jahren in Entwicklungsobjekte fließen. Um dieses weitere Wachstum zu finanzieren, plant die Sparkassen Immobilien AG noch dieses Jahr eine Kapitalerhöhung.

2007 sind Investitionen in der Höhe von EUR 500 bis 800 Mio. geplant. Neben den bestehenden Investitionsschwerpunkten Deutschland, Rumänien und Bulgarien wird die Sparkassen Immobilien AG auch den Markteintritt in der Ukraine vollziehen - eine Tochtergesellschaft mit entsprechenden Immobilienprofis vor Ort wurde soeben gegründet.

Unternehmenskennzahlen

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum 01.01.2006 bis 31. 12.2006

in Mio. EUR/Cost-Methode

01.01.-31.12. 01.01.-31.12. Veränd.
2006 2005 in %

Umsatzerlöse 73,6 42,2 +75
davon Mieterlöse 60,4 34,2 +77
Sonstige betriebliche Erträge 11,3 7,6
Ergebnis aus der Veräußerung
von Immobilien 1,5 2,0
Betriebsleistung 86,4 51,8 +67
Abschreibungen -21,1 -16,3
Sonstige betriebliche
Aufwendungen -30,0 -19,4
Ergebnis aus
der Geschäftstätigkeit/EBIT 35,3 16,1 +119
Finanzergebnis -16,1 -6,0
Periodenüberschuss
vor Steuern/EBT 19,2 10,1 +90
Ertragssteuern -3,5 -1,6
Konzerngewinn 15,7 8,5 +85
davon Anteile für Aktionäre
der Sparkassen Immobilien AG 15,0 6,8 +121
davon Anteile
fremder Gesellschafter 0,6 1,7

Immobilienkennzahlen per 31.12.2006

Anzahl der Immobilien 100
Gesamtfläche in m2 976.000
- davon in Österreich 343.000
- davon in Deutschland 204.000
- davon in CEE 430.000
Immobilienvermögen in Mio. EUR (Marktwert) 1.185
Durchschnittliche Mietrendite 6,6% (17.04.2007/ac/n/a)



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