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Tele2 verbucht Umsatzplus, Sondereffekte drücken Ergebnis 01.11.2006
aktiencheck.de
Stokholm (aktiencheck.de AG) - Der schwedische Telekommunikationskonzern Tele2 AB (ISIN SE0000314312 / WKN 900760) musste im dritten Quartal aufgrund von Einmalbelastungen einen deutlichen Verlust ausweisen, konnte beim operativen Ergebnis aufgrund der starken Entwicklung auf dem russischen Mobilfunkmarkt jedoch zulegen.
Wie der Konzern am Mittwoch bekannt gab, lag der Gesamtumsatz in der Berichtsperiode bei 12,73 Mrd. Schwedischen Kronen (SEK), nach 11,07 Mrd. SEK im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) aus dem fortgeführten Geschäft verbesserte sich von 1,66 Mrd. SEK auf 1,68 Mrd. SEK. Das EBITDA inklusive nicht weitergeführter Geschäftsaktivitäten verringerte sich im Vorjahresvergleich von 1,87 Mrd. SEK auf 1,78 Mrd. SEK.
Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbuchte Tele2 einen Verlust von 2,56 Mrd. SEK, nach einem Plus von 1,25 Mrd. SEK im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis beinhaltet dabei Goodwill-Abschreibungen in Zusammenhang mit der im Jahr 2000 übernommenen Tochter SEC in Höhe von 3,30 Mrd. SEK. Das Nettoergebnis lag bei -3,67 Mrd. SEK, nach einem Nettogewinn von 928 Mio. SEK im Vorjahreszeitraum. Der Nettoverlust aus dem fortgeführten Geschäft wurde inklusive der Goodwill-Abschreibungen auf 2,71 Mrd. SEK beziffert.
Wie der Konzern weiter erklärte, will man sich künftig verstärkt auf die Region in Kontinentaleuropa konzentrieren. Des Weiteren will Tele2 die Marketing-Ausgaben in den Bereichen Mobilfunk und Internet im vierten Quartal weiter intensivieren, um die Marktposition in diesen wachstumsstarken Segmenten zu verbessern.
Die Aktie von Tele2 gewinnt aktuell in Frankfurt 7,62 Prozent auf 8,90 Euro. (01.11.2006/ac/n/a)
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