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Gateway Massenentlassungen 29.08.2001
de.internet
Der angeschlagene Computeranbieter Gateway (WKN 888851) will weltweit 25 Prozent seiner Belegschaft entlassen und sich aus mehreren asiatischen Märkten zurückziehen, so die Experten von "de.internet".
Die Zahl der vernichteten Arbeitsplätze belaufe sich damit auf 4.600. Niederlassungen in Malaysia, Singapur, Australien und Neuseeland würden sofort geschlossen, habe das Unternehmen gestern mitgeteilt.
Auch die Produktionsanlage in Salt Lake City und Call Center in Hampton (Virginia), Vermillion (South Dakota) und Lake Forest (California) würden stillgelegt. Mit diesem Schritt wolle Gateway 300 Millionen Dollar einsparen. Die Sonderbelastungen sollten im dritten Quartal mit 475 Millionen Dollar zu Buche schlagen. Darüber hinaus werde überlegt, sich ganz vom europäischen Markt zurückzuziehen. Man wolle sich auf den US-Markt konzentrieren. Dazu solle das Unternehmen in sechs Einheiten umstrukturiert werden. Bis zum vierten Quartal wolle das Unternehmen die Gewinnzone wieder erreichen. In der zweiten Jahreshälfte rechne man mit einem Gewinn vor Sonderbelastungen.
Anfang August habe Gatway angekündigt, Niederlassungen in England und Irland zu schließen und dort 850 Angestellte zu entlassen. Der viertgrößte PC-Hersteller der USA habe im zweiten Quartal einen Verlust von 20,8 Millionen Dollar ausgewiesen. Bereits in diesem Jahr seien 2.000 Beschäftigte entlassen worden, darunter 200 in Dublin. Auch 27 Einzelhandelsgeschäfte seien seither geschlossen worden. Derzeit zähle der Konzern weltweit ca. 19.000 Mitarbeiter.
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