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Peugeot plant Maßnahmen zur Effizienzverbesserung 27.09.2006
aktiencheck.de
Paris (aktiencheck.de AG) - Die Peugeot S.A. (PSA Peugeot Citroën) (ISIN FR0000121501 / WKN 852363), der größte Automobilhersteller in Frankreich, meldete am Mittwoch, dass er einen Maßnahmenkatalog beschlossen hat, mit dem die Effizienz des Konzerns verbessert werden soll.
Demnach soll eine Reihe entsprechender Maßnahmen umgehend umgesetzt werden, mit dem Ziel der Kostenkontrolle, der Verbesserung der F&E-Effizienz, der Neudefinition der Produktplan-Prioritäten und der Erschließung neuer Märkte. Mit den Schritten, die auch einen Einstellungsstopp beinhalten, erhofft man sich im zweiten Halbjahr 2006 Kosteneinsparungen in Höhe von 125 Mio. Euro.
Zwar habe Peugeot nach einer detaillierten Analyse festgestellt, dass der Konzern sich in einigen Bereichen positiv entwickelt hat, darunter das Wachstum außerhalb Europas, die Zunahme von Kooperationsvereinbarungen, die Performance der Produktionsbasis, die deutliche Verbesserung der Fahrzeugqualität und die erfolgreiche Markteinführung des Peugeot 207. Jedoch gebe der rückläufige Marktanteil des Konzerns in Europa, der durch das hohe Durchschnittsalter der Modellpalette, die langsame Einführung innovativer Modelle und den stärkerer Wettbewerb bedingt ist, Grund zur Besorgnis.
Um diesen Bedenken zu begegnen, sollen neben dem genannten Einstellungsstopp auch Personal- und anderer Overhead-Kosten konstant gehalten werden. Der Konzern ist weiterhin dabei, seine Produktionsteams in Frankreich und Spanien anzupassen, indem er die Anzahl der Aushilfskräfte und Festangestellten reduziert und scheidende Mitarbeiter nicht ersetzt. Zudem wird das Werk im britischen Ryton Schritt für Schritt geschlossen. Als Folge dessen wird sich die Belegschaft des Konzerns in den europäischen Werken in einem Jahr um 10.000 Mitarbeiter reduziert haben.
Mit der Entscheidung, am Standort Trnava keine zweite Produktionsfabrik zu bauen, wird sich die Höhe des kürzlich angekündigten Investitionsprogramms (350 Mio. Euro) um 200 Mio. Euro verringern. Insgesamt soll die Kapazitätsauslastung in den europäischen Werken in 2007 wieder auf über 100 Prozent gesteigert werden, wobei sie in drei Jahren auf rund 110 Prozent zulegen soll.
Die jährlichen Investitionssumme will der Konzern von derzeit rund 3 Mrd. Euro auf 2,5 Mrd. Euro senken. Für Fahrzeuge, die gerade in den Entwicklungsprozess kommen, sollen die F&E-Kosten um 15 Prozent gesenkt werden. Darüber hinaus strebt man an, Kernmodelle in Europa häufiger zu erneuern, um das Durchschnittsalter der Modelle zu verringern. Schließlich zielt der Konzern darauf ab, in neue Wachstumsmärkte einzutreten - bei gleichzeitiger Begrenzung der Investitionen.
Die Aktie von Peugeot notiert in Paris aktuell bei 44,80 Euro (+2,87 Prozent). (27.09.2006/ac/n/a)
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