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Intercell schließt strategische Partnerschaft mit Wyeth 12.09.2006
aktiencheck.de
Wien (aktiencheck.de AG) - Der österreichische Impfstoffspezialist Intercell AG (ISIN AT0000612601 / WKN A0D8HW) meldete am Dienstag, dass er mit dem US-Pharmakonzern Wyeth (ISIN US9830241009 / WKN 850229) eine weltweite, nicht exklusive Vereinbarung zur Verwendung von Intercell's neuartigem, synthetischem Adjuvans IC31TM in der Entwicklung verschiedener ausgewählter Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten geschlossen hat. Dabei kann Intercell bis zu 77 Mio. Dollar an Voraus-, Options- und Meilensteinzahlungen sowie Lizenzgebühren aus zukünftigen Produktverkäufen erhalten.
Antigene geben dem Impfstoff ihre Spezifität gegen einen bestimmten Krankheitserreger, sind jedoch alleine nicht ausreichend um Impfschutz zu erhalten. Hierzu benötigt man Substanzen (Adjuvantien), die es dem Immunsystem erlauben, Antigene effizient zu erkennen und die das Immunsystem genügend stark aktivieren, um einen Impfschutz zu erreichen.
IC31TM ist ein Adjuvans, das aufgrund seiner einzigartigen synthetischen Formulierung, die die Immunreaktion-stimulierenden Eigenschaften eines anti-mikrobiellen Peptids (KLK) und eines Oligodeoxynukleotids (ODN1a) kombiniert, T- und B-Zell-Antworten hervorruft. Die Lösung, die diese beiden Komponenten enthält, lässt sich einfach mit Antigenen mischen; eine Konjugation ist nicht erforderlich.
IC31TM wird derzeit in mehreren Impfstoffprojekten in Partnerschaften mit globalen Impfstoffunternehmen als auch kleinen Biotech-Unternehmen verwendet. Dazu zählt unter anderem die Entwicklung eines Tuberkulose Impfstoff in Zusammenarbeit mit dem dänischen Statens Serum Institut, der sich zurzeit in der klinischen Phase I befindet.
Die Aktie von Intercell schloss gestern in Wien bei 14,79 Euro (-0,74 Prozent). (12.09.2006/ac/n/a)
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