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Matsushita ruft 6.000 Notebook-Batterien zurück


05.09.2006
aktiencheck.de

Kadoma (aktiencheck.de AG) - Die japanische Matsushita Electric Industrial Co. Ltd. (ISIN JP3866800000 / WKN 853666), der weltgrößte Hersteller von Konsumelektronik, meldete am Dienstag, dass sie 6.000 Akkus in ihren Panasonic-Notebooks wegen möglicher Brandgefahr zurückgerufen hat.

Zuvor haben bereits die Computerhersteller Dell Inc. (ISIN US24702R1014 / WKN 121092) und Apple Computer Inc. (ISIN US0378331005 / WKN 865985) Notebook-Batterien wegen ähnlicher Probleme zurückgerufen. Dabei handelte es sich um Lithium-Ionen-Akkus, die von der Sony Energy Devices Corp., einer Tochter des japanischen Elektronikkonzerns Sony Corp. (ISIN JP3435000009 / WKN 853687), hergestellt wurden.

Bei den Lithium-Ionen-Akkus, die in den Panasonic-Notebooks verwendet wurden, handelt es sich den Angaben zufolge jedoch nicht um Sony-Produkte. Der Hersteller wurde jedoch nicht genannt. Zudem liege hier ein anderes Problem vor als bei Dell und Sony, so der Konzern. Eine Fehlfunktion der Akkus, so Matsushita, würde nur dann auftreten, sollte das Notebook von einer beträchtlichen Höhe auf den Boden fallen. Zudem sei eine deutliche Verformung der Akkus notwendig, um eine Überhitzung auszulösen.

Die Aktie von Matsushita Electric Industrial schloss heute in Tokio bei 2.510 Japanischen Yen (-0,59 Prozent). (05.09.2006/ac/n/a)


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