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Bank Austria Russland Obligo


28.08.1998
Ad hoc

Nachdem auf Grund der aktuellen Entwicklungen an den Börsen über die bisher veröffentlichten Zahlen hinaus zusätzlicher Informationsbedarf besteht, gibt die Bank Austria AG (WKN 090330) folgende Detailinformationen zum Thema Russland-Obligo bekannt:

Die genannten Aushaftungen der Gruppe (Bank Austria AG, Creditanstalt AG, BA/CA International AG, Bank Austria Handelsbank, Bank Austria Moskau) in Russland (inklusive lokaler Risken) belaufen sich nach 13,4 Mrd. Schilling zum 30.6.1998 aktuell auf 12,6 Mrd. Schilling. Gegenüber dem 30.6.1998 beträgt der Rückgang daher 800 Millionen Schilling. Diese Aushaftungen gliedern sich wie folgt:

in Millionen Schilling

Corporates 4.250 davon: Selbstliquidierende Handels- und 2.630 Exportvorfinanzierungen Kredite mit Sicherheiten und 1.230 Garantien durch Dritte (nichtrussische Partner), Kredite an Töchter westlicher Topfirmen und Selbstbehalte aus ÖKB Exportfinanzierungskrediten Kredite an russische Kunden 390 (z.B. Großkunden aus dem Telekommunikationsbereich)

Kredite an die öffentliche Hand 430 (in Hartwährung), vorwiegend an die City of Moscow

GKO s 1.225


Interbankfinanzierungen 2.100

Beteiligungen an International 350 Moscow Bank und BA Real Estate Corp.

umgeschuldete Altforderungen 4.100

Anleihehandelsbestand 170

Für die gut abgesicherten Forderungen an Corporates in Höhe von 4,2 Mrd. Schilling besteht aus unserer Sicht - auch deshalb, weil es sich in hohem Ausmaß um reine Performance Risken handelt - derzeit kein erhöhter Vorsorgebedarf.

Zum Restobligo in Höhe von 8,4 Mrd. Schilling besteht derzeit eine Vorsorge von 2,9 Mrd. Schilling und darüber hinaus wurde eine bestehende, bisher nicht gewidmete Pauschalvorsorge in Höhe von 1,3 Mrd. Schilling im Hinblick auf die momentan unsichere Entwicklung für das Russlandobligo gewidmet. Somit betragen die für Russland gewidmeten Vorsorgen derzeit in Summe 4,2 Mrd. Schilling.

Der Jahresüberschuß der Bank Austria-Gruppe beträgt zum 30.6.1998 inklusive der im 1. Halbjahr gebuchten Gewinne aus dem Verkauf von Beteiligungen 6,0 Mrd. Schilling.



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