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Bank Austria über Derivativgeschäfte 09.09.1998
Ad hoc
Im österreichischen Markt kursieren Gerüchte über Risiken der BA/CA Gruppe (WKN 090330) im Derivativgeschäft in völlig absurder Höhe. Der Vorstand weist diese absolut unzulässigen Spekulationen, die jeglicher Grundlage entbehren, auf das Entschiedenste zurück.
Das Derivativgeschäft mit Russlandbezug in der gesamten Gruppe, hat folgende Struktur:
Es bestehen keine Zins- und Aktienderivate in nennenswertem Umfang. Im Fremdwährungsgeschäft bestehen back to back geschlossene Positionen auf Termin (NDFs und Währungsoptionen). Es bestehen keine offenen Rubelpositionen.
Die nunmehr immer deutlicher werdende Systemkrise der russischen Banken läßt allerdings aus den risikoarmen, geschlossenen Währungspositionen neue Risikokategorien, mit einer großen Schwankungsbreite entstehen.
Die Bandbreite für allfällige Vorsorgen aus diesem neuen Risikopotential beträgt für die BA/CA Gruppe 2,5 bis 4,5 Milliarden Schilling. Dabei ist mit Nachdruck darauf hinzuweisen, daß es sich ausschließlich um eine Bandbreite für allfällige Vorsorgen und keinesfalls um realisierte Verluste handelt.
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