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Presse: Solvay spricht sich gegen Aufspaltung aus 06.07.2006
aktiencheck.de
Brüssel (aktiencheck.de AG) - Der belgische Chemie- und Pharmakonzern Solvay S.A. (ISIN BE0003470755 / WKN 856200) will weiterhin an seiner Mischstruktur festhalten.
"Unsere Strategie ist klar, sie wird von den Aktionären gut verstanden", sagte der neue Vorstandschef Christian Jourquin in einem Gespräch mit der "Financial Times Deutschland". "Ich sehe keinen Grund, die Strategie zu ändern." Damit spricht sich der Vorstandschef, der erst seit zwei Monaten im Amt ist, gegen eine Aufspaltung des Konzerns aus und will weiterhin an der Drei-Sparten-Struktur mit Chemikalien, Kunststoffen und Pharma festhalten.
Derartige Mischkonzerne stehen schon seit längerer Zeit in der Kritik der Kapitalmärkte. Investoren bevorzugen leicht vergleichbare "Pure Players", die sich auf eine Branche konzentrieren. Jourquin macht geltend, dass sein Unternehmen in den einzelnen Produktfeldern jeweils zu den ersten drei Anbietern auf dem Weltmarkt gehöre. "Ich würde uns lieber einen dreifachen Pure Player als ein Hybridunternehmen nennen."
Voriges Jahr kaufte Solvay die französische Familienfirma Fournier für rund 1,5 Mrd. Euro und stärkte damit die bisher kleinste Sparte Pharma deutlich. Bis 2010 soll das Geschäft mit Medikamenten um jährlich 7 Prozent wachsen und damit zur größten Sparte innerhalb des Konzerns anwachsen. "Erwarten Sie keine dramatische Änderung der Verhältnisse. Es wird immer noch eine ausgeglichene Umsatzverteilung der drei Sparten geben, mit einer leichten Führung von Pharma", erklärte der Vorstandsvorsitzende weiter.
Die Aktie von Solvay notiert aktuell in Frankfurt mit einem Minus von 1,21 Prozent bei 90,00 Euro. (6.7.2006/ac/n/a)
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