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46,27 $ |
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-0,97 % |
22.04/15:42 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US92343V1044 |
868402 |
- $ |
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Verizon weist Vorwürfe zu Datenübermittlung an NSA zurück 17.05.2006
aktiencheck.de
Die Verizon Communications Inc. (ISIN US92343V1044 / WKN 868402), die größte Telefongesellschaft in den USA, gab am Dienstag bekannt, dass sie der National Security Agency (NSA) keine Unterlagen zu Millionen von Telefongesprächen gegeben hat. Damit trat man, wie der Konkurrent BellSouth Corp. (ISIN US0798601029 / WKN 868403), entsprechenden Vorwürfen entgegen, die kürzlich in einem Bericht von "USA Today" erhoben wurden.
Wie der Konzern mitteilte, hat er der NSA weder Daten über Kundentelefonate zukommen lassen, noch wurde er dazu aufgefordert. BellSouth, die drittgrößte Nahverbindungs-Telefongesellschaft in den USA, hatte einen Tag zuvor ein ähnliches Dementi veröffentlicht.
In dem genannten Zeitungsbericht vom vergangenen Donnerstag war zu lesen, dass Verizon, BellSouth und die AT&T Inc. (ISIN US00206R1023 / WKN A0HL9Z) einer Anfrage der NSA entsprochen hätten, nach den Terroranschlägen von 2001 Aufzeichnungen von Kundentelefonaten im zweistelligen Millionenbereich an die Behörde zu übergeben. Der Bericht hat eine breite Debatte über die landesweiten Überwachungsmethoden der US-Regierung entfacht.
Mit den jüngsten Stellungnahmen bleibt noch die Möglichkeit, dass die NSA in 2001 von Fernverbindungs-Telefongesellschaften wie AT&T, Sprint (heute Sprint Nextel Corp.) und MCI (heute Teil von Verizon) angefordert hat, nicht jedoch von hauptsächlich lokalen Telefongesellschaften wie Verizon. Die Erklärung von Verizon bezieht sich indes lediglich auf Aktivitäten, die bis vor vier Monaten zum Konzern gehörten. Damit ist das Unternehmen MCI, dessen Übernahme im Januar abgeschlossen wurde, nicht mehr mit eingeschlossen.
Die Aktie von Verizon Communications schloss gestern an der NYSE bei 25,77 Dollar.
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