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Lear beschließt umfangreiches Restrukturierungsprogramm 29.03.2006
aktiencheck.de
Das Board of Directors des amerikanischen Automobilzulieferers Lear Corp. (ISIN US5218651058 / WKN 890485) hat ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur finanziellen Restrukturierung der Gesellschaft verabschiedet.
Wie der Konzern am Mittwoch bekannt gab, hat das Board of Directors die Aussetzung der Dividendenzahlungen beschlossen. Des Weiteren wurden mit den Kreditinstituten JPMorgan Chase Bank, Bank of America, Citibank, und der Deutschen Bank Vereinbarungen über die Bereitstellung langfristiger Darlehen im Gesamtvolumen von 800 Mio. Dollar mit einer Laufzeit bis mindestens März 2012 vereinbart. Rund 400 Mio. Dollar dieser Kreditsumme soll zur Refinanzierung von im Februar 2007 fälliger Darlehen verwendet werden. Der verbleibende Betrag soll zur vorzeitigen Ablösung von Wandelanleihen sowie für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet werden.
Des Weiteren wurde beschlossen, sämtliche europäische Geschäftsaktivitäten von Lear im Bereich Fahrzeuginnenausstattung in die International Automotive Components Group (IAC) einzubringen. Bei IAC handelt es sich um das Joint Venture von Lear mit der WL Ross & Co. LLC und der Franklin Mutual Advisers LLC. Dabei wird Lear insgesamt neun europäische Produktionsniederlassungen in das Gemeinschaftsunternehmen übertragen, welche einen Gesamtumsatz von 750 Mio. Dollar generieren. Im Gegenzug für die Einbringung der europäischen Geschäftsaktivitäten geht Lear davon aus, eine Beteiligung von 34 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen zu erhalten.
Die Aktie von Lear notiert aktuell im vorbörslichen Handel mit einem Plus von 0,88 Prozent bei 17,10 Dollar.
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