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UPM-Kymmene schließt Fabriken und baut 3.600 Stellen ab 08.03.2006
aktiencheck.de
Die finnische UPM-Kymmene Oyj (ISIN FI0009005987 / WKN 881026), der weltweit drittgrößte Papierkonzern, meldete am Mittwoch, dass sie beabsichtigt, vier Fabriken zu schließen und 3.600 Stellen abzubauen, um sinkende Verkaufspreise und einen erhöhten Wettbewerbsdruck aus Emerging Markets zu kompensieren.
Demnach will der Konzern in Finnland drei Papierfabriken und eine Zellstofffabrik schließen, um die Produktion von Zeitschriftenpapier zu reduzieren. Mit den Maßnahmen wird sich die Produktionskapazität von UPM bei beschichtetem Zeitschriftenpapier in Europa voraussichtlich um 17 Prozent verringern, die von beschichtetem Feinpapier um 12 Prozent.
Durch die Schließungen und den Stellenabbau rechnet der Konzern mit jährlichen Einsparungen in Höhe von 200 Mio. Euro. Im zweiten Quartal wird jedoch zunächst eine Sonderbelastung in Höhe von 30 Mio. Euro für den Stellenabbau verbucht, eine weitere Belastung in Höhe von 35 Mio. Euro soll im zweiten Halbjahr folgen. Zudem wird man eine Abschreibung auf die Vermögenswerte in Höhe von 130 Mio. Euro vornehmen.
Gleichzeitig wird UPM in die Produktionseffizienz der Zellstofffabrik Kymi und in die Umstellung der Papiermaschine 4 in Jämsänkoski auf Etikettenpapierproduktion investieren. Beide Werke liegen in Finnland. Der gesamte Investitionsbetrag liegt bei 370 Mio. Euro.
Die Aktie von UPM-Kymmene gewinnt in Helsinki aktuell 6,20 Prozent auf 19,17 Euro.
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