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AGRANA schließt zwei Zuckerfabriken 23.01.2006
aktiencheck.de
Die österreichische AGRANA Beteiligungs-AG (ISIN AT0000603709 / WKN 779535) gab am Montag notwendige Rationalisierungsmaßnahmen bekannt.
Der Aufsichtsrat der AGRANA Beteiligungs-AG hat über die Auswirkungen der im November 2005 beschlossenen Reform der EU-Zuckermarktordnung und der WTO-Entwicklungen und deren Konsequenzen für das Unternehmen beraten. AGRANA hat sich - trotz der gesamteuropäischen notwendigen Produktionseinschränkung um ein Drittel - zum Ziel gesetzt, das Zucker-Produktionsniveau im Umfang der vollen EU-Quote aufrechtzuerhalten, WTO bedingt entfallen jedoch künftig darüber hinausgehende Produktionsmöglichkeiten für den Export.
Das Unternehmen wird zwei seiner elf Zuckerfabriken schließen und so die Auslastung der verbleibenden Werke in den jeweiligen Ländern verbessern. Von dieser Restrukturierung betroffen sind die Werke Hohenau in Österreich mit 136 Mitarbeitern und Rimavská Sobota in der Slowakischen Republik mit 123 Mitarbeitern. Soziale Abfederungsmaßnahmen sind in beiden Werken, die in der Kampagne 2006/07 keine Rüben mehr verarbeiten sollen, in Ausarbeitung.
Diese Maßnahmen, die im Geschäftsjahr 2005/06 einen einmaligen Restrukturierungsaufwand von rund 25 Mio. Euro erfordern, legen die Grundlage für eine nachhaltige und wirtschaftliche Zuckerproduktion für die AGRANA- Gruppe und sichern AGRANA auch unter neuen Rahmenbedingungen eine wettbewerbsfähige Position.
Bisher fielen die Aktien um 0,47 Prozent und stehen derzeit bei 71,76 Euro.
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