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Presse: Guidant meldet weitere Todesfälle durch Defibrillatoren 14.12.2005
aktiencheck.de
Das US-Medizintechnikunternehmen Guidant Corp. (ISIN US4016981056 / WKN 893513) hat die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA laut Presseangaben über drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit den fehlerhaften, implantierbaren Defibrillatoren informiert.
Wie die "New York Times" am Mittwoch berichtet, stieg die Zahl der Todesfälle damit auf sieben an. Zuvor rief Guidant bereits verschiedene Modelle seiner Herzschrittmacher zurück und warnte im Juni des laufenden Jahres Ärzte und Patienten vor möglichen Komplikationen.
Zudem besteht die Möglichkeit, dass weitere Todesfälle auf die fehlerhaften Geräte zurückzuführen sind, da diese nach dem Tod eines Patienten nicht routinemäßig untersucht werden, so der Bericht.
Des Weiteren können die Daten auch neue Probleme für Guidant mit sich bringen, denn die aufgetretenen Fehlfunktionen scheinen alle im unerwarteten Verschleiß des Isoliermaterials Polyimid begründet zu sein. Das Justice Department untersucht die Verwendung des Materials derzeit, so die Zeitung weiter.
Guidant ist aktuell Gegenstand eines Bieterwettkampfes zwischen dem Gesundheitskonzern Johnson & Johnson (ISIN US4781601046 / WKN 853260) und dem Medizintechnikkonzern Boston Scientific Corp. (ISIN US1011371077 / WKN 884113). Während Johnson & Johnson 63,08 Dollar je Guidant-Aktie bietet, ist Boston Scientific bereit, 72 Dollar je Anteilsschein zu zahlen.
Aktien von Guidant verlieren in New York aktuell 0,67 Prozent auf 66,85 Dollar, die von Boston Scientific verlieren 0,23 Prozent auf 25,54 Dollar und die von Johnson & Johnson gewinnen 0,12 Prozent auf 60,32 Dollar.
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