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Calpine erwägt möglicherweise Antrag auf Gläubigerschutz, Aktie -25 Prozent 02.12.2005
aktiencheck.de
Der unabhängige Stromerzeuger Calpine Corp. (ISIN US1313471062 / WKN 902918) gab am Donnerstag bekannt, dass er möglicherweise einen Antrag auf Gläubigerschutz in Betracht ziehen muss, da ein erhebliches Risiko besteht, dass die verfügbaren Mittel nicht mehr zur Schuldentilgung bzw. zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs ausreichen.
Am Dienstag teilte der US-Konzern mit, dass er seinen CEO und seinen CFO vor dem Hintergrund der jüngsten finanziellen Schwierigkeiten ersetzt hat. Demnach wurde der Firmengründer und bisherige Chairman, President und CEO Peter Cartwright durch Lead Director Kenneth T. Derr ersetzt, der nun zum Chairman und Interims-CEO bestellt wurde. Zudem wird Eric Pryor, bisher Executive Vice President und stellvertretender CFO, nun als Interims-CFO die Aufgaben von Robert D. Kelly, der zuletzt Executive Vice President und CFO war, übernehmen.
Der Konzern verfügt zurzeit über Schulden in Höhe von mehr als 17 Mrd. Dollar und warnte zuletzt davor, dass er möglicherweise nicht in der Lage ist, sämtliche Ziele zur Schuldentilgung in 2005 zu erfüllen. Man hatte zuvor Assets verkauft, um zur Erreichung dieser Ziele beizutragen.
Calpine wartet zurzeit auch auf ein gerichtliches Urteil zur Frage, ob man noch mindestens 90 Tage Zeit hat, um Millionen von Dollar an Schulden zurückzuzahlen, die nach dem Erwerb von Treibstoff für seine Kraftwerke entstanden sind.
Wie der angeschlagene Energiekonzern am heutigen Freitag mitteilte, will er Unternehmensanleihen im Wert von bis zu 400 Mio. Dollar zurückkaufen. Zur Finanzierung dieser Maßnahmen sollen die verbleibenden Erlöse aus dem im Juli getätigten Verkauf der Erdgas-Assets dienen.
Die Aktie von Calpine brach gestern erneut um 25,49 Prozent auf 0,38 Dollar ein.
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