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Generali Vienna Lebensversicherung boomt


25.11.2005
Ad hoc

Die starke Nachfrage der Konsumenten nach Vorsorgeprodukten führte bei der Generali Vienna Group (ISIN AT0000661350 / WKN 873075) in den ersten drei Quartalen 2005 zu einem Boom in der Lebensversicherung: Insgesamt investierten die Konsumenten 684,5 Mio. Euro - inklusive der Sparanteile aus der fondsgebundenen und indexgebundenen Lebensversicherung - in ihre persönliche Vorsorge bei der Generali. Damit wurde der Vergleichswert des Vorjahres um 126,6 Mio. Euro bzw. 22,7% übertroffen. Selbst unter Ausklammerung der Sparanteile beträgt das Wachstum in der Lebensversicherung 8,1% auf 492,1 Mio. Euro. Auch der Bestand an Lebensversicherungen erreichte daher mit plus 13,2% ein beachtliches Wachstum auf 27,2 Milliarden Euro. Die anderen Versicherungszweige der Generali lagen ebenfalls deutlich im Plus. In der Krankenversicherung wuchs das Prämienaufkommen um 3,7% auf 135,6 Mio. Euro, in der Schaden-/Unfallversicherung um 3,3% auf 1.430,9 Mio. Euro. Das indirekte Geschäft (Rückversicherung) blieb mit 80,3 Mio. Euro wie geplant auf Vorjahresniveau. Insgesamt wuchs das Prämienaufkommen der Generali Vienna Group in den ersten drei Quartalen um 8,2% auf 2.331,3 Mio. Euro (ohne Sparanteile: + 4,3% auf 2.138,9 Mio. Euro).

Kosten weiter auf Talfahrt
Die Schadenzahlungen und Leistungen sanken von Januar bis Ende September um 0,5% auf 1.492,4 Mio. Euro. Ihre Kosten konnte die Generali Vienna Group in diesem Zeitraum um 1,3% auf 451,0 Mio. Euro senken.


Die Kapitalanlagen des Konzerns erreichten zum 30. September eine Höhe von 9.388,2 Mio. Euro und lagen damit um 8,8% über dem Stand zu Jahresende 2004. An laufenden Kapitalerträgen erwirtschaftete der voll integrierte Finanzdienstleistungskonzern 335,6 Mio. Euro - um 6,7% mehr als in den ersten drei Quartalen des Vorjahres.

Mit 128,5 Mio. Euro ist auch das EGT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) stark gewachsen: plus 14,0%. Für das Gesamtjahr erwartet Generali-Vorstandschef Karl Stoss eine weitere deutliche Erhöhung des EGT.

Im Zuge der Bilanzierung nach IFRS werden für die Bewertung von versicherungstechnischen Positionen die US-GAAP-Regelungen herangezogen.




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