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Endlos Turbo Long 10,6494 auf K+S: Steigende Kalipreise geben Rückenwind - Optionsscheineanalyse


21.10.2021
DZ BANK

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Autor: Marcus Landau, Derivate-Sales-Experte bei der DZ BANK

Die deutliche Preiserholung am Kalimarkt ist ein positiver Katalysator für die Geschäfte des Salz- und Düngemittelherstellers K+S (ISIN DE000KSAG888/ WKN KSAG88). Das positive Branchenumfeld könnte bis weit ins nächste Jahr andauern.

Deutlicher Schuldenabbau

Der MDAX-Konzern hatte in den vergangenen Jahren mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen. Vor allem das negative Branchenumfeld mit sinkenden Kalipreisen hatte dem Salz- und Düngemittelkonzern zu schaffen gemacht. Die Probleme im operativen Geschäft, die zu rückläufigen Gewinnen und 2020 wegen umfangreicher Abschreibungen sogar zu einem beträchtlichen Nachsteuerverlust führten, sorgten außerdem für eine bilanztechnische Schieflage. K+S hatte durch seinen Expansionskurs der Vorjahre eine hohe Verschuldung aufgebaut, die im Vergleich zum Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (EBITDA) zu hohe Werte angenommen hatte.

Aufgrund der finanziellen Probleme hatte das Unternehmen seine Dividende für 2020 gestrichen und im Rahmen des im Dezember 2019 angekündigten Maßnahmenpakets Möglichkeiten ausgelotet, um seine Verbindlichkeiten deutlich zu reduzieren. Als diesbezüglich großen und sinnvollen Schritt erachten wir den Verkauf des amerikanischen Salzgeschäfts. Dieser Schritt wurde im April dieses Jahres abgeschlossen und mit dem Nettoerlös von rund 2,6 Mrd. Euro konnte ein großer Teil des Schuldenbergs abgetragen werden. Der Verschuldungsgrad (Nettofinanzverbindlichkeiten/EBITDA) konnte damit von 7,2 (2020) auf den Faktor 2 (1. Halbjahr 2021) reduziert werden.

Positives Branchenumfeld - Kaligeschäft zieht deutlich an

Mit der Schuldenreduzierung wurde die Bilanz in beträchtlichem Maße entlastet, was aus unserer Sicht zielführend ist, um die finanzielle Schlagkraft des Konzerns zu erhöhen. Denn nach wie vor gibt es einige Herausforderungen. Die "neue" K+S ist nun zwar schlanker und schuldenfreier. Durch den Verkauf des amerikanischen Salzgeschäfts hängt der Konzern nun noch stärker von der Entwicklung des Kalidüngemittelmarktes ab. Und dieses Geschäft ist durch eine hohe Volatilität der Kalipreise gekennzeichnet, was ein großer Risikofaktor für die Gewinne ist. Das hatte sich besonders in den vergangenen Jahren gezeigt: Niedrige Kalipreise (u.a. wegen geringer Nachfrage aufgrund von geringen Preisen für Agrarrohstoffe) belasteten maßgeblich die Ertragssituation bei K+S - auch weil die Produktionskosten im Vergleich zur Konkurrenz hoch sind.

Seit gut einem Jahr ist jedoch eine deutliche Verbesserung auf dem Kalimarkt eingetreten. Neben weiteren Faktoren (u.a. Sanktionen gegen Weißrussland als wichtigen Kaliproduzenten) führten steigende Preise für Agrarrohstoffe zu einer steigenden Nachfrage nach Düngemitteln, wovon auch die Kaliaktivitäten des deutschen Unternehmens profitierten. Neben dem Düngergeschäft lief zudem das Geschäft mit Salzen, die an die Chemieindustrie geliefert werden, wieder besser.

Wir gehen kurz- bis mittelfristig von einer anhaltend positiven Entwicklung im Kaligeschäft aus. Das positive Branchenumfeld könnte bis weit ins nächste Jahr andauern. Die grundsätzlich anfällige Marktbalance im Bereich Kali bleibt jedoch ein Risikofaktor. Beispielsweise hatte der Bergbaukonzern BHP seinen erwarteten Schritt zum Einstieg in den Kalimarkt gemacht. Und auch andere Kaliproduzenten könnten ihre Kapazitäten ausbauen. Beispielsweise hat der weißrussische Konkurrent Belaruskali angekündigt, bis 2023 seine Produktionsmöglichkeiten zu erhöhen. Derartige Schritte dürften perspektivisch das Angebot auf dem Weltmarkt erhöhen, was zu Preisdruck am Markt führen und damit die Margen von K+S belasten dürfte. Risiken und Unsicherheiten sehen wir zudem im Zusammenhang mit rechtlichen Auseinandersetzungen, denen K+S ausgesetzt ist und die auf Vorwürfen von Umweltschäden basieren. Hinzu kommen anhaltende Entsorgungsprobleme und hohe Umweltinvestitionen.

Aus charttechnischer Sicht sehen wir kurz- bis mittelfristig weiteren Spielraum für Kurssteigerungen. Sollte sich der Anstieg der Kalipreise verstetigen, dürfte davon auch die Aktie von K+S profitieren. Seit dem Mehrjahrestief im März 2020 hat sich ein Aufwärtstrend gebildet. Der Kurs liegt zudem über sämtlichen relevanten Durchschnittslinien. Deshalb erachten wir in der aktuellen Situation trendfolgende Trading-Strategien als Möglichkeit, um an einer anhaltend positiven Kursentwicklung zu partizipieren.

Trading-Idee: Endlos-Turbo Long auf K+S


Mit Hebelprodukten können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswerts partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Kursbewegungen des Basiswerts. Da die Wertentwicklung des Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken oder sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in allen Fällen in voller Höhe zurückgezahlt wird. Der Kapitalverlust kann ein erhebliches Ausmaß annehmen, sodass ein Totalverlust entstehen kann.

Auf den Basiswert K+S AG stehen verschiedene Endlos-Turbos zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Long mit einem Basispreis von 10,6487 Euro sowie einer Knock-Out-Barriere von 10,6487 Euro. Das Produkt eignet sich für Anleger, die auf steigende Kurse des Basiswerts setzen wollen. Der Endlos-Turbo Long auf die K+S AG hat keine feste Laufzeit, kann aber während der Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-Out-Ereignis eintritt. Ein Knock-Out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis (jeder Kurs des Basiswerts an einem Beobachtungstag, wie er von der maßgeblichen Börse berechnet wird) mindestens einmal auf oder unter der Knock-Out-Barriere liegt. Tritt ein solches Knock-Out-Ereignis ein, verfällt das Produkt ohne weiteres Tätigwerden des Anlegers wertlos, sodass es zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommt.

Risikobeschreibung

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 20.10.2021
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

Hinweis auf das Basisinformationsblatt

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de/DV24HA (dort unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Hinweis auf den Prospekt

Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-derivate.de/DV24HA (dort unter "Dokumente") abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Rechtliche Hinweise:

Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Dieses Dokument wurde durch die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank ("DZ BANK") erstellt und ist zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Dieses Dokument richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Dieses Dokument darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Dieses Dokument stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Dieses Dokument ist keine Finanzanalyse. Dieses Dokument stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch die DZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Verfassers des Dokuments und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Die DZ BANK hat die Informationen, auf die sich das Dokument stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments verursacht werden und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieses Dokuments. Unsere Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass das Dokument geändert wurde. (21.10.2021/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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