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GPC Biotech zuschlagen 06.04.2005
Trading INSIDER
Die Experten von "Trading INSIDER" raten bei der Aktie von GPC Biotech (ISIN DE0005851505 / WKN 585150) nach der Bodenbildung zuzuschlagen.
Nach Ansicht der Experten sei GPC Biotech ein aussichtsreicher Kandidat für gute Gewinne im Biotech-Sektor - kurzfristig aber auch mit höheren Risiken versehen. GPC sei derzeit ein reines Forschungsunternehmen. 2004 sei daher bei einem Umsatz von 12,6 Mio. Euro ein Verlust von39,9 Mio. Euro verbucht und 38,9 Mio. Euro Liquidität verbraucht worden. Die Umsätze würden sich aus einem Kooperationsvertrag mit ALTANA ergeben, der noch bis 2007 laufe. Die hohen Verluste würden sich aufgrund der Aufwendungen für die Entwicklung der Medikamente ergeben, die GPC in der Pipeline habe - und das sei vor allem der Krebswirkstoff Satraplatin.
Im Herbst 2003 sei die Phase-II-Studie und damit der abschließenden Forschungstest begonnen worden, der dem Krebsmedikament (Indikation: Prostatakrebs) zur Marktreife verhelfen solle. Trotz minimalster Verzögerungen sollte das Unternehmen den Zeitplan zur Markteinführung von Satraplatin einhalten können, sodass zum jetzigen Zeitpunkt die Finanzierung des Unternehmens alles andere als auf tönernen Füßen stehe. Mit 130 Mio. Euro liquiden Mitteln, Stand 31.12.2004, verfüge GPC aber über mehr als ausreichende Reserven, was sehr wichtig für das Risikoprofil des Unternehmens sei.
Nichtsdestotrotz wäre ein Scheitern von Satraplatin in der letzten Testphase vor dem Zulassungsantrag katastrophal. Dieses Risiko müssten Biotech-Investoren einkalkulieren. Zwar habe GPC noch das ein oder andere Projekt in der Entwicklung, die Wirkstoffe würden sich aber allesamt in frühen klinischen Testphasen bzw. noch in vorklinischen Forschungsphasen befinden und auf Jahre hinaus noch keine größere Phantasie in den Kurs bringen - schon gar nicht, wenn das Spitzenprodukt Satraplatin ausfallen sollte.
Doch derzeit laufe bei Satraplatin alles zur Zufriedenheit. Der Wirkstoff habe hohes Umsatzpotenzial, das GPC teils in Alleinarbeit realisieren wolle. In den USA solle der Vertrieb auf eigene Rechnung erfolgen, was - bei entsprechendem Erfolg des Medikamentes am Markt - hohe Margen bedeute. Das Marktpotenzial werde derzeit auf 500 Mio. Euro pro Jahr geschätzt, dürfte sich mit der Berücksichtigung weiterer Indikationen aber noch ausweiten.
Damit werde die GPC-Aktie eine Wette auf ein Gelingen der Markteinführung von Satraplatin. Im Erfolgsfall würden dem langfristig orientierten Investor auf Sicht von zwei Jahren hohe Kursgewinne winken, die eine Vervielfachung der Aktie mit sich bringen könnten. Der Abwärtstrend, in dem sich die Aktie befinde, habe im Februar 2004 bei Kursen oberhalb von 17 Euro seinen Ausgang gefunden. Seitdem habe sich das Unternehmen deutlich weiter entwickelt, vor allem was Satraplatin angehe - dennoch habe sich der Aktienkurs halbiert.
Hierin liege die Einstiegschance für spekulativ orientierte und geduldige Investoren. Im Bereich zwischen 7,90 und 8,50 Euro befinde sich eine breite Unterstützungszone, die dem Kurs Halt bieten sollte. Schaffe es die Aktie, hier einen Boden auszubilden, wäre dies ein Signal für eine stärkere Positionierung in dem Papier. Gleiches gelte für einen Ausbruch aus dem Abwärtstrend. Bis dahin sollte ein Anfangsbestand ins Depot genommen werden.
Vor diesen Hintergründen empfehlen die Experten von "Trading INSIDER" nach der Bodenbildung bei der GPC Biotech-Aktie zuzuschlagen.
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