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mobilcom "marketperform" 10.08.2004
ING BHF-BANK
Die Analysten der ING BHF-BANK stufen die Aktie von mobilcom (ISIN DE0006622400 / WKN 662240) mit "marketperform" ein.
Das zweite Quartal habe unter den Erwartungen der Analysten mit einem Umsatz von 466 Mio. EUR (erwartet 470 Mio. EUR) und einem Überschuss von 10,3 Mio. EUR (erwartet 13,9 Mio. EUR) gelegen. Hinzu komme, dass die wichtige Tochtergesellschaft freenet.de (mobilcom-Anteil 52,8%) ebenfalls schlecht berichtet habe und mit zunehmendem Preiswettbewerb im DSL-Geschäft (Breitband) und abnehmender Kundenzahl im analogen Bereich zu kämpfen habe.
Darüber hinaus sei von France Telecom beantragt worden, deren 28,3-prozentigen mobilcom-Anteil an der Börse zu listen. Das hierfür erforderliche Verfahren werde nur wenige Wochen in Anspruch nehmen, so dass nach einer Lock-up Periode von sechs Monaten ein entsprechend hoher Aktienüberhang drohe.
mobilcom habe für 8,5 Mrd. Euro eine UMTS-Lizenz in Deutschland erworben. Der Kauf der UMTS-Lizenz habe in Kooperation mit France Telecom erfolgt. France Telecom habe mobilcom 7,3 Mrd. Euro in die Erwerberfirma der UMTS-Lizenzen gezahlt und habe diese Beteiligung später in 28,3% Anteile an der mobilcom AG umgewandelt.
Mittlerweile habe mobilcom sich aus dem UMTS-Geschäft verabschiedet und die UMTS-Lizenz zurückgegeben. Der UMTS-Ausflug habe im Jahre 2002 zu einem Konzerverlust von 3,4 Mrd. EUR geführt. Der hieraus resultierende steuerliche Verlustvortrag von über 3 Mrd. EUR werde mobilcom allerdings über Jahre hinweg eine niedrige Steuerquote bescheren.
Der Mix an negativen Nachrichten habe auch nicht durch die Ankündigung kompensiert werden können, bis zum Jahresende die Kundenzahl im Mobilfunk von ursprünglich 4,4 Mio. auf 4,5 Mio. erhöhen zu wollen. Aufgrund der mangelnden Visibiltät der Margenentwicklung würden die Analysten weiterhin vorsichtig bleiben und mit einer anhaltend hohen Volatilität der Aktie rechnen.
Die mobilcom-Aktie wird von den Analysten der ING BHF-BANK mit "marketperform" eingestuft.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen halten an dem analysierten Unternehmen eine Beteiligung in Höhe von mindestens 1 Prozent des Grundkapitals. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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