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Software AG Downgrade 05.12.2003
AC Research
Die Analysten von AC Research senken ihr Votum für die Aktien des im TecDAX notierten Anbieters von Systemsoftware für Datenmanagement und E-Business Software AG (ISIN DE0003304002 / WKN 330400) von vorher "halten" auf jetzt "reduzieren".
Die Geschäftsleitung habe gestern mitgeteilt, dass das Unternehmen strategisch neu ausgerichtet werden solle.
Demnach sollten zukünftig nur noch zwei Produktlinien weiter verfolgt werden. So solle das Segment XML-basierte Integration mit den Produkten "EntireX und Tamino ausgebaut werden. Auf der künftigen Integrationsplattform werde die Sparte Projektdienstleistungen kundenspezifische Lösungen entwickeln. Im 2. Segment Enterprise Transaction Systems mit den Produkten Adabas und Natural werde das Portfolio im Großrechnerumfeld um zusätzliche Einsatzmöglichkeiten erweitert werden.
Der Bereich Forschung und Entwicklung solle reduziert werden. Für die Produkte EntireX und Tamino werde die Software AG India in Zukunft die technische Unterstützung übernehmen. Durch die beschriebenen Maßnahmen wolle die Geschäftsleitung im kommenden Jahr 2004 10 Millionen Euro und ab 2005 20 Millionen Euro jährlich einsparen.
Für das laufende Geschäftsjahr habe die Geschäftsleitung aufgrund der anstehenden neuen strategischen Ausrichtung Rückstellungen in Höhe von 13 bis 17 Millionen Euro angekündigt. Aus diesem Grund werde die Gesellschaft im laufenden Geschäftsjahr einen Nachsteuerverlust ausweisen müssen. Diese Aussage sei insofern überraschend, als dass der Finanzvorstand Arndt Zinnhardt noch Ende Oktober betont habe, dass die bisherigen Rückstellungen von 23,8 Millionen Euro für die im laufenden Jahr erfolgte Restrukturierung ausreichend seien. Daher sei das Management der Gesellschaft auch bislang von einem Nachsteuergewinn ausgegangen. Gleichzeitig habe die Geschäftsleitung allerdings bekräftigt, dass das operative Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 10 bis 15% steigen werde.
Beim derzeitigen Aktienkurs von 19,60 Euro erreiche die Gesellschaft eine Marktkapitalisierung von gut 500 Millionen Euro. Die neue strategische Ausrichtung sei alles in allem zu begrüßen, da man davon ausgehe, dass das Unternehmen auf diese Weise die sich bietenden Marktchancen besser nutzen könne. Infolge der Umstellung der Rechnungslegung und der angekündigten Kosteneinsparungen werde sich das Ergebnis der Gesellschaft allein durch diese Effekte im kommenden Geschäftsjahr um rund 32 Millionen Euro verbessern. Aus diesem Grunde erscheine für 2004 ein Gewinn je Aktie von 1,50 Euro realistisch. Auf der anderen Seite seien die Wachstumspotentiale der Gesellschaft eher begrenzt. Aus diesem Grunde erscheine das gegenwärtige KGV von rund 13 ambitioniert. In Verbindung mit dem für 2003 angekündigten Nachsteuerverlust sehe man in den kommenden Wochen Abwertungspotential für die Aktie der Software AG.
Die Analysten von AC Research senken ihr Votum für die Aktie der Software AG von vorher "halten" auf jetzt "reduzieren".
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