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SolarWorld-Aktie: Kein Ende der Krise - neues Allzeittief in Sicht 14.11.2012
Die Börsenblogger
Ludwigsburg (www.aktiencheck.de) - Christoph Scherbaum von "Die Börsenblogger" nimmt die Aktie von SolarWorld (ISIN DE0005108401 / WKN 510840) charttechnisch unter die Lupe.
Ach, seien das noch Zeiten gewesen, als die deutsche Solarindustrie geblüht habe und SolarWorld Marktführer gewesen sei. Doch in nur wenigen Jahren habe die einstige Vorzeigeindustrie einen tiefen Fall erlebt, genauso wie eines ihrer Vorzeigeunternehmen. Bei der Aktie sei ein neues Allzeittief nur eine Frage der Zeit.
Nun hätten den Experten die Ergebnisse für die ersten neun Monate bei SolarWorld einmal mehr vor Augen geführt, wie weit die Unternehmen der Branche derzeit von den guten alten Zeiten entfernt seien. Viel zu sehr würden sich immer noch die Billig-Angebote aus China auswirken, sodass die Firmen hierzulande mit Überkapazitäten und einem enormen Preisverfall zu kämpfen hätten.
Bei SolarWorld habe dies zwischen Januar und Dezember zu einem operativen Minus von 189,6 Mio. Euro geführt, nach einem Gewinn von 89,7 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich habe ein Verlust von 69,0 Mio. Euro zu Buche gestanden, gegenüber einem Minus von 10,9 Mio. Euro im Vorjahr. Der Umsatz sei um 37,7 Prozent auf 468,9 Mio. Euro zurückgegangen.
Damit zeige sich erneut, dass die gesamte Branche dabei sei sich zu konsolidieren und die Experten noch längst nicht das Ende der Fahnenstange gesehen hätten, was Pleiten oder Fusionen und Übernahmen angehe. Denn auch die bösen chinesischen Unternehmen (also diese bösen Unternehmen, die SolarWorld auf dem Weltmarkt die Preise kaputt gemacht hätten, laut dem CEO des deutschen Unternehmens) würden unter dem Preisverfall leiden, nur könnten diese sich derzeit noch einer stärkeren Unterstützung durch ihre Regierung erfreuen.
Für Aktionäre, die jedoch starke Nerven und einiges Kapital zum Zocken hätten, biete die niedrige Bewertung von Aktien wie derjenigen von SolarWorld scheinbar eine ideale Spielwiese. Für sicherheitsorientierte Anleger habe die Solarbranche dagegen im Moment jegliche Relevanz eingebüßt. Was natürlich nicht heiße, dass sich dies nicht irgendwann wieder ändern könne.
Der Blick auf die Charttechnik zeige, dass GD30, GD50, GD100 und GD200 unterschritten worden seien. Bollinger Bänder seien negativ. Einzig das Momentum könnte ein wenig Hoffnung verbreiten, bei einer Aktie, die mittlerweile mit einem negativen 2013er-KGV von 1,55 bewertet werde.
Christoph Scherbaum von "Die Börsenblogger" sagt nur aufpassen, SolarWorld ist was für Zocker. Der Chart zeige es auf. Die Unterstützungen bröckeln, ein neues Allzeittief sei bei der aktuellen Marktlage nur eine Frage der Zeit. (Analyse vom 14.11.2012) (14.11.2012/ac/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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