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AIXTRON schlechte Nachrichten erwartet 16.02.2012
Warburg Research
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Malte Schaumann, Analyst von Warburg Research, stuft die Aktie von AIXTRON (ISIN DE000A0WMPJ6 / WKN A0WMPJ) weiterhin mit "verkaufen" ein.
Durch Gerüchte über LED-Subventionen hätten AIXTRON-Aktien im gestrigen Peak knapp 10% zugelegt. Die Analysten würden jedoch immer noch keinen Grund für eine Investition in die Aktie vor Bekanntgabe der Ergebnisse sehen, da die LED-Industrie den absoluten Tiefpunkt erreicht habe und dort auch noch einige Quartale bleiben sollte, was höchstwahrscheinlich negativen Newsflow nach sich ziehe.
Neue LED-Subventionen? Gut, aber keine unmittelbare Auswirkung auf MOCVD-Lieferanten sei zu erwarten: Ein Artikel in der Digitimes habe angedeutet, dass die chinesische Regierung die Einrichtung verschiedener Stufen an Subventionen plane, nachdem in den letzten beiden Jahren der Kauf von MOCVD-Anlage gefördert worden sei. Die Beihilfen sollten eingeführt werden, um die Produktionskosten und Endpreise zu senken und damit die Nachfrage anzukurbeln. Endgültiges Ziel sei die Schaffung einer wettbewerbsfähigen LED-Industrie, was derzeit mit Sicherheit nicht der Fall sei. Zwar sollte die Bezuschussung der Endprodukte die richtige Strategie sein, ein unmittelbarer Effekt auf das Nachfrageumfeld für MOCVD-Anlagen sei angesichts der massiven Überkapazitäten von rund 40% und einer lokalen LED-Industrie, in der viele Unternehmen ums Überleben kämpfen würden (und die daher konsolidieren sollten) nicht zu erwarten.
Durch den starken USD in Q4 sollte AIXTRON in Q4 weitere Verluste auf Hedgingpositionen verzeichnet haben, die bisher nicht antizipiert worden seien. Damit sei zu erwarten, dass das Unternehmen das untere Ende der gegebenen EBIT-Margenguidance (25 bis 30%) erreiche und damit marginal unter dem letzten Konsens liege.
Nach Veecos (ISIN US9224171002 / WKN 896007) schwachem MOCVD-Auftragseingang in Q4 (-43% qoq; -73% yoy) hätten die Analysten ihre Erwartungen für den Auftragseingang von AIXTRON weiter reduziert und würden nun mit einem weiteren sequenziellen Rückgang auf ca. EUR 34 Mio. rechnen, der leicht über der Talsohle des letzten Zyklus liege (EUR 31,2 Mio. in Q1 2009). In Anbetracht der trüben Industrie könnten die Aufträge sogar unter dieses Niveau fallen.
Durch die erneut verringerten Annahmen zum Auftragseingang würden die Schätzungen 2012 für Top und Bottom Line reduziert. Es werde nun erwartet, dass AIXTRON in 2012 nur einstellige EBIT-Margen erziele, das geringste Niveau seit 2006.
Mit Blick auf die bei weiten noch zu hohen Konsensschätzungen (neue Warburg Research-Schätzungen 57% unter dem Konsens auf EBIT-Ebene 2012) und einen erwarteten düsteren Ausblick von AIXTRONs Management (da eindeutig nicht davon auszugehen sei, dass sich die Situation innerhalb der nächsten zwei Wochen verbessere), würden die Analysten von einer Investition absehen.
Das Kursziel von EUR 10,00 und die Verkaufsempfehlung für die AIXTRON-Aktie werden bestätigt, so die Analysten von Warburg Research. (Analyse vom 16.02.2012) (16.02.2012/ac/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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