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QIAGEN Rückkehr auf den Wachstumspfad


10.02.2012
Warburg Research

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Ulrich Huwald, Analyst von Warburg Research, stuft die Aktie von QIAGEN (ISIN NL0000240000 / WKN 901626) nach wie vor mit dem Votum "halten" ein.

In Q4 2011 habe QIAGEN zufrieden stellende Wachstumsraten bei Umsatz (+17% bei konstanten Wechselkursen) und bereinigtem Nettoergebnis (+19%) vorgelegt. Nach der Bereinigung um die Akquisitionen und einen großen HPV-Tender in Mexiko sei ein organisches Wachstum im niedrigen einstelligen Bereich erzielt worden. Insgesamt sei im Gesamtjahr ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von +4% nach enttäuschenden -1% in H1 erreicht worden. Die starke Performance zum Jahresende sei nicht nur von Akquisitionen getragen worden, sondern auch durch eine erfolgreiche Markteinführung der neuen Plattform QIAsymphony.

QIAGEN habe bis Jahresende das Ziel von über 550 verkauften QIAsymphony-Systemen erreicht. Das Ziel für 2012 sei der Verkauf weiterer 200 Geräte, sodass sich die Zahl der installierten Systeme auf mehr als 750 belaufe. QIAsymphony befinde sich gerade erst am Anfang eines mindestens zehn Jahre andauernden Produktzyklus. Nun sei QIAGENs Ziel die Steigerung des durchschnittlichen Umsatzes mit Verbrauchsmaterialien.

Eine Verbesserung sei bereits sichtbar. Um Tests hinzuzufügen, seien für 2012 mehrere Zulassungsanträge geplant. Molekulardiagnostik (MDx) heiße die Devise. Hier liege QIAGENs Fokus auf MDx-Tests im Bereich der Onkologie. Positiver Newsflow könne in H2 erwartet werden, sofern die FDA mehrere für Krebspatienten erforderliche MDx-Tests zulasse. Dazu zähle auch die Zulassung für einen KRAS-Text, der vor der Behandlung von metastasierendem Darmkrebs obligatorisch sei.


HPV-Tests würden die Cash Cow bleiben, seien aber keine Wachstumstreiber mehr. In Q4 habe der US-Absatz von HPV-Tests stagniert. Der (US-)Beitrag zum Konzernumsatz im Geschäftsjahr habe sich auf 15% (von 20% in 2008) mit einem Anteil von 13% per Jahresende verringert. Da QIAGENs HPVTest - insbesondere in Bezug auf Bedienbarkeit und in Kombination mit den Geräten des Unternehmens - den Produkten der Wettbewerber überlegen zu sein scheine, erfolge der Wettbewerb primär über den Preis. Vor diesem Hintergrund arbeite QIAGEN an der weiteren Verbesserung der HPV-Testautomatisierung, um sich Marktanteile zu sichern.

Nicht nur die Q4-Performance stimme QIAGEN für 2012 optimistisch. Darüber hinaus sollte auch das vor kurzem eingeleitete Restrukturierungsprogramm dazu beitragen, das Top- und Bottom-Line-Wachstum weiter anzutreiben. Alles in allem erwarte QIAGEN für 2012 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 6 bis 8% (derzeit erwartete negative Wechselkurseffekte im Bereich von 2 bis 3 PP). Das bereinigte EPS solle im Bereich von USD 1,03 bis 1,05 liegen. Q1 werde sehr wahrscheinlich das schwächste Quartal in diesem Jahr.

Eine Dividendenzahlung sollte nicht erwartet werden, da die Aktionäre einen Aktienrückkauf bevorzugen würden. Dieses Thema werde aufgrund von QIAGENs starker Cash-Generierung noch diskutiert, aber die Generierung von externem Wachstum durch Akquisitionen würde bevorzugt werden.

Die Analysten hätten ihre Schätzungen angepasst, um die USD-Aufwertung und die aktuelle Geschäftsentwicklung zu reflektieren. Ihre neuen Schätzungen für das bereinigte EPS 2012 von USD 1,05 würden am oberen Rand der gegebenen Guidance Bandbreite liegen. Die Analysten hätten ihr Kursziel leicht von EUR 13,84 auf EUR 13,20 gesenkt, primär aufgrund der USD-Aufwertung. Weiteres Kurspotenzial würde sich ergeben, falls die Rückkehr auf den Wachstumspfad in den kommenden Quartalen bestätigt werde. QIAGEN stelle eine bereinigte operative Marge von mindestens 31% für Q4 2013 in Aussicht (entspricht mindestens 29% für das Geschäftsjahr 2013, WRe: 29%).

Da das Kurspotenzial derzeit allerdings begrenzt sei, bestätigen die Analysten von Warburg Research zu diesem Zeitpunkt ihr "halten"-Rating für die QIAGEN-Aktie. (Analyse vom 10.02.2012) (10.02.2012/ac/a/t)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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