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QIAGEN Sparen ist teuer 02.02.2012
Frankfurter Tagesdienst
Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" wagen bei der Aktie von QIAGEN (ISIN NL0000240000 / WKN 901626) ein Engagement, das sie per Stopp-Loss-Limit bei 11,25 EUR absichern.
Die operative Entwicklung von QIAGEN könne sich sehen lassen. Das vierte Quartal des Jahres 2011 habe dem Biotechnologie-Konzern ein Umsatzplus von 17 Prozent auf 334,4 Mio. Dollar gebracht. Das operative Ergebnis sei um 16 Prozent auf 95,6 Mio. Dollar erhöht worden. In beiden Fällen sei die Konsensprognose übertroffen worden.
Berücksichtige man aber die Aufwendungen für laufende Umstrukturierungsmaßnahmen, trübe sich das Bild ein. 75 Mio. Dollar habe das Management in den zurückliegenden Monaten in den Konzernumbau investiert. 10 Prozent der Arbeitsstellen sollten wegfallen. Der Konzern erwarte sich hierdurch im laufenden Jahr eine Kostenersparnis von 50 Mio. Dollar, die für Investitionen an anderer Stelle genutzt werden sollten.
Die Frage nach einer Dividendenzahlung und einem möglichen Aktienrückkaufprogramm habe das Management offen gelassen. Hinsichtlich des guten Abschneidens im vierten Quartal sei eine künftige Gewinnbeteiligung der Aktionäre ein gutes Stück wahrscheinlicher geworden. Früher habe das Management konsequent darauf verzichtet.
Im laufenden Jahr solle angesichts der Umsatz- und Gewinnentwicklung mehr Dynamik herrschen. Insbesondere in den Schwellenländern wolle man die Präsenz erhöhen. Mittelfristig solle ein Fünftel des Umsatzes auf diesen Märkten erreicht werden.
Nachdem das Papier in den zurückliegenden Jahren einen klaren Trend habe vermissen lassen und immer wieder Rückschläge habe hinnehmen müssen, hätten die Investoren zu Beginn des Jahres 2011 neue Hoffnung geschöpft. Die Aktie habe bereits mehr als 17 Prozent zulegen können. Die Chancen würden aus Sicht der Experten die Risiken überwiegen.
Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" wagen bei der QIAGEN-Aktie ein Engagement, das sie per Stopp-Loss-Limit bei 11,25 EUR absichern. (Ausgabe 19 vom 01.02.2012) (02.02.2012/ac/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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