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Datum/Zeit |
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27,34 € |
+0,20 € |
+0,73 % |
17.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE000A0Z2ZZ5 |
A0Z2ZZ |
- € |
- € |
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freenet positives Sentiment und weiterhin kurzfristig positiver Newsflow 23.01.2012
Warburg Research
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Jochen Reichert, Analyst von Warburg Research, stuft die Aktie von freenet (ISIN DE000A0Z2ZZ5 / WKN A0Z2ZZ) von "kaufen" auf "halten" herab.
Die Aktie habe das bisherige, DCF-basierte Kursziel der Analysten von EUR 10,70 erreicht. Im Folgenden werde auf die wesentlichen Annahmen des DCF-Ansatzes sowie auf die aktuelle Multiplikatoren-Bewertung eingegangen: Nach 2013e erwarte man stabiles Umsatzniveau, die EBIT-Marge reduziere sich von 9% (2013e) auf 5% (2020e) § Der Terminal Value werde mit einer negativen Veränderungsrate von -1% p.a. berechnet.
Auf Basis der derzeitigen Prognosen werde die Aktie mit einem EV/EBITDA 2013e von ca. 5 gehandelt - das entspreche in etwa dem Niveau europäischer Netzbetreiber (z.B. Deutsche Telekom (ISIN DE0005557508 / WKN 555750)). Auf KGV-Basis sehe die Aktie mit einem Wert von 6,6 optisch noch relativ günstig aus.
Aktuell werde eine Dividende (2012e und 2013e) von EUR 1,00 erwartet. Das entspreche einer Dividendenrendite von ca. 9,4%. Sollte die Gesellschaft jedoch an der Ausschüttungspolitik festhalten (40% bis 60% des FCF), dann könnte freenet für das Geschäftsjahr auch eine Dividende von bis zu EUR 1,20 bezahlen (Rendite: 11%).
Sowohl das Sentiment als auch der Newsflow für die Aktie seien kurzfristig weiterhin positiv: Solide Bilanz, starke Cash Flow-Entwicklung, Stabilisierung der Kundenbasis in 2012e und Potenzial, die Guidance für 2012e zu erhöhen.
Jedoch könnten die Umsätze mit klassischen Mobilfunkdienstleistungen (Sprache, SMS) durch Applikationen wie mobile Internet-Telefonie und mobile Chat-Programme erneut unter Druck kommen. Zusätzlich dürfte sich der Verkauf von Mobilfunkverträgen mehr und mehr ins Internet verlagern. freenet sei hier zwar mit einem eigenen Online-Shop vertreten und zusätzlich Exklusivpartner für die E-Commerce-Strategie von Media Markt und Saturn. Jedoch dürfte das Stationärgeschäft von Freenet davon negativ betroffen sein.
Entsprechend der oben beschriebenen Risiken werde neu ab 2014e von einem Umsatzrückgang p.a. von -1% ausgegangen. Gleichzeitig werde die langfristige steady-state-EBIT-Marge von 5% auf 6% erhöht. Dies bedeute, dass zwischen 2014e und 2018e die Kostenbasis bei etwa EUR 2,6 Mrd. konstant bleiben würde. Auf Basis des revidierten Modells ergebe sich ein neuer fairer Wert pro Aktie von EUR 11,60 (Upside: 9%).
Entsprechend der guten Performance der freenet-Aktie, des begrenzten Upside zum neuen, DCF-basierten Kursziel von 9% und der mittelfristigen Risiken wird die Aktie trotz des kurzfristig weiter anhaltenden positiven Newsflow von "kaufen" auf "halten" gestuft, so die Analysten von Warburg Research. Das Kursziel werde von EUR 10,70 auf EUR 11,60 angehoben. (Analyse vom 23.01.2012) (23.01.2012/ac/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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