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freenet Q3-Zahlen in-Line 11.11.2011
Warburg Research
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von Warburg Research, Jochen Reichert, stuft die Aktie von freenet (ISIN DE000A0Z2ZZ5 / WKN A0Z2ZZ) weiterhin mit "kaufen" ein.
freenet habe vielversprechende Q3 11-Zahlen vorgelegt. Der Umsatz habe bei EUR 829 Mio. gelegen (Warburg Research-Erwartungen EUR 761 Mio.). Grund für den höher als erwarteten Umsatz sei wahrscheinlich freenets Großhandelsgeschäft mit Mobiltelefonen und sollte nicht zu stark bewertet werden. Das EBITDA sei mit EUR 84,2 Mio. unverändert zu Q3 10 und im Rahmen der Erwartungen gewesen.
ARPU bleibe bei Vertragskunden (Q3 11: EUR 24,80) auf einem relativ stabilen Niveau (Q3 10: EUR 24,80, Q1 11: EUR 23,30, Q2 11: EUR 23,70) was auf einen verbesserten Kundenmix zurückzuführen sei (höherer Anteil an Smartphone-Kunden).
freenet habe bereits in Q3 11 seine Vertragskundenbasis stabilisiert und die Abwanderungsquote verbessert. In Q1 11 habe das Unternehmen 172.000 Vertragskunden verloren, in Q2 11 97.000 und in Q3 11 -50.000.
Per Ende Q3 11 habe das Verhältnis Nettoverschuldung/adj. EBITDA bei 1,6x gelegen - angesichts des wiederkehrenden monatlichen Erlöse, der niedrigen Kapitalintensität, dem Cashflow, der Dividendenrendite von mehr als 10% und der 100%-Abhängigkeit von der deutschen Wirtschaft sehe die finanzielle Situation von freenet gesund aus.
Sequenziell habe sich der Bruttoneukundenzuwachs im Mobilfunkbereich von 0,8 Mio. auf 1,06 Mio. erhöht. Dies sollte ein klares Zeichen für eine Verbesserung der Vertriebs- und Marketingaktivitäten sowie eine bessere Wettbewerbsfähigkeit sein.
freenet sei eine Kooperation mit Gravis eingegangen (autorisierter Apple (ISIN US0378331005 / WKN 865985)-Händler) und werde nun Apple-Hardware in den eigenen Outlets anbieten. Dies sollte die Kundenfrequenz in freenets Filialen erhöhen und könnte dabei helfen, zusätzliche Mobilfunkverträge abzuschließen.
freenet sei der bevorzugte Partner für die Online-Filialen von Saturn und Media Markt. Damit verfüge freenet über einen neuen, leistungsstarken Vertriebskanal im Internet.
Der Streit zwischen Drillisch (ISIN DE0005545503 / WKN 554550) und der Deutschen Telekom (ISIN DE0005557508 / WKN 555750) lasse es mehr als unwahrscheinlich erscheinen, dass freenet Drillisch für einen hohen Aufpreis übernehme.
Auf Basis der Erwartungen für das Geschäftsjahr 2013 (erstes Jahr ohne Abschreibungen von EUR 120 Mio. p.a.) notiere die Aktie mit einem EV/EBITDA weniger als 5 und einem KGV von 5,6.
Die Analysten von Warburg Research bestätigen die Kaufempfehlung für die freenet-Aktie mit einem unveränderten Kursziel von EUR 10,70. Die aktuellen Turbulenzen in Bezug auf den Drillisch-Telekom-Streit würden eine interessante Investitionsmöglichkeit bieten. (Analyse vom 10.11.2011) (11.11.2011/ac/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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