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SolarWorld auf Talfahrt 07.09.2011
Frankfurter Tagesdienst
Detmold (aktiencheck.de AG) - Nach Meinung der Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" besteht bei der Aktie von SolarWorld (ISIN DE0005108401 / WKN 510840) keine zwingende Einstiegsgelegenheit.
Die Anteilseigner von SolarWorld hätten in den zurückliegenden Monaten wenig zu lachen gehabt. Erst sei in dem einst so erfolgsverwöhnten Solarsektor die Krise ausgebrochen, dann sei im August der Crash als besonderes Sahnehäubchen dazugekommen. Seitdem das Papier im April sein 52-Wochen-Hoch bei 11,96 EUR erreicht habe, gehe es deshalb nur noch gen Süden.
Derzeit habe die Talfahrt des Papiers auch unter der Marke von 5 EUR kein Ende gefunden. Trotzdem hebe sich SolarWorld dank seines robusten, vertikal integrierten Geschäftskonzeptes immer noch deutlich von der Tristesse ab, in der Q-Cells (ISIN DE0005558662 / WKN 555866), Conergy (ISIN DE0006040025 / WKN 604002) oder SOLON (ISIN DE0007471195 / WKN 747119) bis zum Hals feststecken würden.
SolarWorld optimiere während der Krise konsequent seine Produktionsstandorte und stelle ältere Fertigungskapazitäten außer Betrieb. In den USA konzentriere die Gesellschaft ihre Produktion zukünftig am Standort Hillsboro im US-Bundesstaat Oregon, wo schon zwei Fertigungslinien für Solarmodule angesiedelt seien. Die Modulproduktion am Standort Camarillo in Kalifornien werde jedoch eingestellt.
In Deutschland könne der Konzern nach der Inbetriebnahme einer neuen Fertigung im sächsischen Freiberg jährlich auf modernsten Stand Solarwafer im Volumen von 1.000 Megawatt produzieren. Hierfür könnten entsprechend ältere und weniger effiziente Anlagen eingemottet werden. Der Margendruck in dem Sektor werde aber dank der immer noch hohen Überkapazitäten anhalten.
Insofern ergibt sich nicht nur charttechnisch, sondern auch von der Ergebnissituation keine zwingende Einstiegsgelegenheit bei der SolarWorld-Aktie, so die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst". (Ausgabe137 vom 06.09.2011) (07.09.2011/ac/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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