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SolarWorld starke Position in den USA beginnt sich auszahlen


18.05.2011
Warburg Research

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Stephan Wulf, Analyst von Warburg Research, stuft die SolarWorld-Aktie (ISIN DE0005108401 / WKN 510840) weiterhin mit "kaufen" ein.

Die starken Q1-Zahlen seien besser als erwartet: Trotz eines herausfordernden Marktumfeldes hätten SolarWorlds Q1-Zahlen eine solide operative Entwicklung widergespiegelt. Mit dieser positiven Entwicklung habe sich SolarWorld von der Mehrzahl seiner Wettbewerber abgesetzt. Während der Umsatz von Q-Cells (ISIN DE0005558662 / WKN 555866) um 46% gefallen sei und sich der EBIT-Verlust gegenüber dem Vorjahr erhöht habe, habe SolarWorld bei einer Umsatzsteigerung von 3,3% auf EUR 233 Mio. das EBIT um 1,6% auf EUR 26,3 Mio. ausweiten können.

Offensichtlich habe SolarWorld den deutlichen Preisrückgang mit einem beeindruckenden Volumenwachstum kompensieren können. Der Wafer- und Modulabsatz habe durch ein expandiertes Geschäft außerhalb Deutschlands (von 33% in Q1/2010 auf 71% in Q1/2011) von 139MWp auf 185MWp gesteigert werden können. SolarWorlds starke Marktposition in den USA beginne sich auszuzahlen (Q1-Umsatz in den USA von EUR 13,4 Mio. auf EUR 59,6 Mio. gestiegen)!

SolarWorld profitiere von regionaler Diversifizierung: Nachdem mit Deutschland und Italien die wichtigsten Märkte in 2010 aufgrund von regulatorischen Unsicherheiten oder sich bereits verschlechterten regulatorischen Rahmenbedingungen eine äußerst schwache Performance aufgewiesen hätten, erwarte man im zweiten Quartal 2011 eine günstigere Entwicklung. Aufgrund einer erneuten Kürzung der Einspeisetarife ab 1. Juli sollte der deutsche Markt von Vorzieheffekten profitieren. Dennoch werde der deutsche Solarmarkt deutlich unter dem Niveau von 2010 liegen (7,4GWp). Im Gegensatz dazu erwarte man eine Verdopplung des US-Solarmarkte für 2011 (von ca. 1GWp in 2010 auf 2GWp in 2011).


Der US-Solarmarkt profitiere von einem verbesserten Zugang zur Projektfinanzierung, schnellen Zulassungsverfahren und einer inzwischen etablierten Installationsinfrastruktur. Mit einer Produktionskapazität von 500MWp in den USA sollte SolarWorld spürbar von dieser Entwicklung profitieren.

Das Unterrnehmen sei optimal in der Wertschöpfungskette positioniert: In den kommenden Monaten weite SolarWorld die Kapazitäten auf 1.250MWp (+25%) für Wafer, 800MWp (+3%) für Zellen und 1.400MWp (+50%) für Module aus. Dies sei ein eindeutiger Hinweis für die Attraktivität der einzelnen Stufen innerhalb der solaren Wertschöpfungskette. Offenbar sei die Zellproduktion zurzeit die Stufe in der Wertschöpfungskette, die dem höchsten Kostendruck ausgesetzt sei. In Asien seien während der letzten Monate massiv höchst effiziente Kapazitäten ausgebaut worden, die ein extrem wettbewerbsintensives Umfeld geschaffen hätten. Damit sei es sogar für sonst integrierte Unternehmen wie SolarWorld sehr viel attraktiver, die Zellen für die Modulproduktion extern zu beschaffen.

Die hohe Bedeutung einer starken Marktposition in Downstream-Bereich hebe SolarWorld durch die weiter wachsenden Marketingaktivitäten hervor. Das Unternehmen habe offensichtlich die entscheidenden Teile in der Wertschöpfungskette früher als viele Wettbewerber identifiziert und den Fokus auf die attraktiven Aktivitäten innerhalb der Solarindustrie gelegt.

Nach Vorlage des Q1-Berichts hätten die Analysten ihr Finanzmodell aktualisiert. Für 2011 seien sie aufgrund der weiterhin bestehenden Unsicherheiten für die europäischen Märkte etwas vorsichtiger geworden. Das zunehmende Exposure in Märkten außerhalb Deutschlands (Ziel für 2012 75%) mit den USA als dem dominierenden Markt für SolarWorld lasse sie für 2012 optimistischer sein. Folglich erhöhe man die EBIT-Schätzungen um 5,9% auf EUR 203 Mio. Das Kursziel bleibe unverändert bei EUR 13 und biete zurzeit ein attraktives Kurspotenzial von 28%.

Die Analysten von Warburg Research raten nach wie vor zum Kauf der SolarWorld-Aktie. (Analyse vom 18.05.2011) (18.05.2011/ac/a/t)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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