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Software AG gute Q1-Zahlen


27.04.2011
Warburg Research

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Andreas Wolf, Analyst von Warburg Research, stuft die Aktie der Software AG (ISIN DE0003304002 / WKN 330400) von "kaufen" auf "halten" herab.

Software AG habe Q1-Zahlen vorgelegt, die im Rahmen der Schätzung und über dem Konsens gelegen hätten. Die Guidance des Unternehmens (Steigerung von 5 bis 7% beim Umsatz in konst. Währung und von 10 bis 15% beim Jahresüberschuss) sei bestätigt worden. Um 10:30 Uhr habe eine Telefonkonferenz stattgefunden.

Mit 8,9% yoy sei das Wachstum im Wesentlichen durch das Segment BPE getragen worden (+13% yoy auf EUR 124 Mio.; WRe: EUR 128 Mio.), was solide IT-Ausgaben sowie eine erhöhte Nachfrage aus den USA (+28% yoy), Brasilien (durch Cross-Selling) und Deutschland widerspiegele. Höhere Umsatzkosten in diesem Segment (46,7% vom Umsatz ggü. 35% in Q1 2010) seien auf die Zahlung von Lizenzgebühren an Dritte zurückzuführen.

Das Segment ETS, die Cash Cow der Software AG, sei um +8,7% yoy auf EUR 97 Mio. (WRe: EUR 91 Mio.) gewachsen. Getragen worden sei diese Entwicklung durch einen soliden Lizenzumsatz (+19% yoy) vor allem in der EMEA-Region. Eine Verlagerung der F&E-Ressourcen nach Israel und Osteuropa habe zur erhöhten Profitabilität in diesem Segment beigetragen (Geschäftsbereichsergebnis habe bei 55% vs. 52% vom Umsatz im Q1 des Vorjahres gelegen).


Das Segment IDSC (+0,8% yoy auf EUR 52 Mio.; WRe: EUR 49,3 Mio.) sei mehr oder minder unverändert geblieben. Margenschwache Umsätze aus der D-A-CH-Region seien durch ein margenstärkeres US-Geschäft kompensiert worden, sodass das Ergebnis in diesem Geschäftsbereich fast den Breakeven erreicht habe (EUR -0,1 Mio.; Q1 2010: EUR -1,4 Mio.). Gestützt worden sei diese Entwicklung durch weniger Vollzeitstellen (-3% qoq). Steigende Auslastungsquoten bei den Beratern, die üblicherweise nach dem Lizenzumsatz folgen würden, sollten eine weitere Verbesserung der Ergebnisse in diesem Segment unterstützen.

Das EBIT sei um 29,2% auf EUR 60,2 Mio. gewachsen und habe sich gegenüber dem Vorjahr um 3,5 Pp erhöht. Dies reflektiere Skaleneffekte sowie Synergien aus der IDS Scheer-Integration. Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit sei von EUR 62,5 Mio. auf EUR 51 Mio. zurückgegangen, was im Wesentlichen auf Steuervorauszahlungen zurückzuführen sei.

Der Newsflow dürfte durch Akquisitionen determiniert werden, die auch weiterhin auf der Tagesordnung des Unternehmens stünden. Die Akquisitions-Ziele könnten aus den Bereichen Distributed Caching (Datenzwischenspeicherung) Collaborations-Technologien oder IT-Modernisierung (WRe) kommen. Gleichzeitig werde die Software AG selbst häufig als Übernahmeziel gesehen (z.B. sei Hewlett-Packard (ISIN US4282361033 / WKN 851301) an den Wettbewerber TIBCO herangetreten - die Gespräche seien gescheitert, Software AG könnte das nächste Ziel sein), was den Aktienkurs weiter vorantreiben könnte.

In dem DCF-Modell der Analysten werde die langfristige EBIT-Marge auf 30% von 28,5% erhöht. Treiber dürften hier insbesondere Skaleneffekte im Segment BPE sein. Als Folge daraus werde das Kursziel auf EUR 130 von EUR 128 erhöht. Die Software AG notiere nahe am Kursziel.

Durch das begrenzte Kurspotenzial von unter 5% lautet das neue Rating der Analysten von Warburg Research für die Aktie der Software AG "halten". (Analyse vom 27.04.2011) (27.04.2011/ac/a/t)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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