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21.04/17:35 |
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WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE000A0D6554 |
A0D655 |
- € |
- € |
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Nordex 2011 bleibt schwierig 11.04.2011
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Magdalena Wasowicz und Helge Rechberger, Analysten der Raiffeisen Centrobank, stufen die Aktie von Nordex (ISIN DE000A0D6554 / WKN A0D655) auf "verkaufen" herab.
2010 habe Nordex einen Umsatzrückgang von 18% auf EUR 972 Mio. verzeichnet. Das Servicegeschäft habe sich auf 8% des Umsatzes belaufen, der Rest sei auf Neuanlagenbau entfallen. Das operative Ergebnis habe mit EUR 40,1 Mio. auf Vorjahresniveau gelegen. Die Marge habe sich durch eingeführte Effizienz- und Kostensenkungsmaßnahmen, die im Jahr 2011 fortgeführt werden sollten von 3,5% auf 4% verbessert. Nordex wolle zum Beispiel zukünftig Komponenten günstiger im Ausland zukaufen. Im Berichtszeitraum habe sich das Konzernergebnis um 12,4% auf EUR 21,2 Mio. verschlechtert.
Der Auftragseingang sei im Berichtszeitraum um 14% auf EUR 836 Mio. gestiegen. In Asien und Amerika habe Nordex zulegen können, in diesen Regionen sei das Unternehmen auch mit Produktion vor Ort vertreten. Hingegen sei das in Europa generierte Auftragsvolumen um 18% auf EUR 568 Mio. gesunken. Der mit 34% größte Anteil innerhalb Europas entfalle auf die Türkei, 19% der Aufträge würden aus Großbritannien und Irland stammen.
Laut Angaben des Global Wind Energy Council (GWEC) sei 2010 die weltweit installierte Leistung um 7,3% auf 35.802 MW gesunken. Während etablierte Märkte wie Europa und Nordamerika spürbar zurückgegangen seien, sei China stark gewachsen.
Im Geschäftsjahr 2011 gehe Nordex davon aus, den Umsatz stabil halten zu können. Die Auftragseingänge sollten um 20% auf etwa EUR 1 Mrd. wachsen. Nordex erwarte, dass sich das Neugeschäft erst in der zweiten Jahreshälfte, sowie im Jahr 2012, spürbar beleben werde. Innerhalb Europas setze das Unternehmen auf einzelne Märkte wie Schweden und Türkei.
Die Branche sei immer noch von Überkapazitäten gezeichnet und einem daraus resultierenden Preiskampf bei Turbinenpreisen. Gleichzeitig seien alle Unternehmen von steigenden Rohstoffkosten betroffen, was den Margendruck erhöhe.
Aufgrund der hohen Bewertung von Nordex sowie der fehlenden Positionierung im Wachstumsmarkt der Offshore-Windanlagen ändern die Analysten der Raiffeisen Centrobank ihre Einschätzung für die Aktie von Nordex auf "verkaufen". (Analyse vom 11.04.2011) (11.04.2011/ac/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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