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Software AG Raum für mehr Wachstum 31.01.2011
Warburg Research
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von Warburg Research, Andreas Wolf, stuft die Aktie der Software AG (ISIN DE0003304002 / WKN 330400) nach wie vor mit "kaufen" ein.
Nach der Analystenkonferenz der Software AG und starken Q4-Zahlen würden die Schätzungen angehoben. Obwohl die bisherigen Schätzungen der Analysten im Rahmen der Management-Guidance gelegen hätten (Umsatzwachstum von 5 bis 7%, Ergebnis 10 bis 15%), gebe es noch Raum beim Ergebniswachstum. Ursächlich dafür sei eine Belastung der Bottom Line durch Restrukturierungskosten in Höhe von EUR 20 Mio. und einige Bereinigungseffekte in Q4, durch die die Profitabilität in 2010 verschleiert gewesen sei.
Für 2011 würden die Analysten ein Umsatzwachstum von 13,7% für das neue Segment BPE ("Business Process Excellence": Kombination von webMethods und ARIS) erwarten. Da das Segment BPE einen Anteil von rund 45% an Software AGs Umsatz habe, sollte das Wachstumsmomentum der Gruppe beibehalten werden (BPEs zweistellige Wachstumsraten lägen über den Wachstumsraten des Konzerns). Die Einführung neuer Software-Produkte (Kombination von webMethods und ARIS) im Rahmen der CeBIT biete zusätzliches Potenzial.
Neben dem Wachstum von BPE und den damit verbundenen Skaleneffekten gebe es noch einige zusätzliche Treiber: Das Angebot von ARIS und webMethods führe zu einer höheren durchschnittlichen Transaktionsgröße, was die Effizienz erhöhe und das Offshoring unterstütze. Als Folge daraus werde sich die Anzahl der Mitarbeiter in Indien auf rund 200 in 2011 verdoppeln. Zudem würden die Wartungsgebühren wachsen. Dies sollte die Ergebnisbeitragsmargen dieses Segments weiter steigern, sodass diese 2011 bei 32% liegen sollten (WRe; vgl.: 2010 +7pp yoy auf eine Ergebnisbeitragsmarge von 29%, mittelfristiges Ziel des Managements ist 40%).
MIPS würden auch weiterhin schneller wachsen als die Nachfrage für Mainframes zurückgehe (IBM (ISIN US4592001014 / WKN 851399) habe z. B. +58% berichtet, das höchste MIPS-Wachstum seit sechs Jahren). Damit sollte der ETS-Umsatz in 2011 flach bleiben - was vor dem Hintergrund von großen Volumendeals in 2010 positiv sei - und werde durch die ETS-Produktumsatzguidance des Unternehmens gestützt: (2011: ±2%). Darüber hinaus sollte der Ergebnisbeitrag dieses Segments gegenüber 2011 aufgrund steigender Wartungsumsätze weiter wachsen.
Für das neue IDSC-Segment (IDS Scheer Consulting) werde ein Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Bereich geschätzt. Während der Ergebnisbeitrag dieses Segments 2010 negativ gewesen sei (EUR -6,5 Mio.), sollte es 2011 einen Break-Even vor Verwaltungskosten erzielen. Über 2011 hinaus gebe es angesichts der starken Marke von IDS Scheer (ISIN DE0006257009 / WKN 625700) keine Hindernisse dafür, dass dieses Segment EBIT-Margen von mindestens 5% erreichen sollte (dies bedeute eine Ergebnisbeitragsmarge von ca. 10%, WRe).
Die überarbeiteten Schätzungen würden zu einem von EUR 118 auf EUR 128 angehobenen Kursziel auf Basis eines DCF-Modells führen.
Die Kaufempfehlung der Analysten von Warburg Research für die Aktie der Software AG wird bestätigt. (Analyse vom 31.01.2011) (31.01.2011/ac/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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