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SolarWorld halten 01.07.2010
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Magdalena Wasowicz und Helge Rechberger, Analystinnen der Raiffeisen Centrobank, stufen die SolarWorld-Aktie (ISIN DE0005108401 / WKN 510840) weiterhin mit "halten" ein.
SolarWorld habe im ersten Quartal 2010 einen 28% höheren Umsatz von EUR 225,6 Mio. erzielt, bei einer Steigerung der Absatzmenge um 22% auf 139 Megawatt (MW). Das operative Ergebnis sei um 34% auf EUR 24,8 Mio. gesunken, der Konzerngewinn sei mit EUR 5,3 Mio. um 78% tiefer gewesen als im Vergleichszeitraum.
In Deutschland, das 2009 mehr als die Hälfte des weltweiten Solarstrommarktes ausgemacht habe, stünden Änderungen des Erneuerbare-Energie-Gesetzes an. So sinke ab Anfang Juli die Einspeisevergütung für Dachanlagen um 16%, für sonstige Freiflächen um 15% und für Konversionsflächen um elf Prozent. Solarstromanlagen auf Ackerflächen würden nicht mehr gefördert, hingegen solle der Eigenverbrauch von Solarstrom begünstigt werden. Die lange diskutierte Gesetzesänderung habe zu einem verstärkten Auftragsverhalten im ersten Halbjahr geführt. Wie groß der Vorzieheffekt und der daraus folgende Nachfrageausfall im zweiten Halbjahr sein werde, lasse sich derzeit schwer quantifizieren.
Aufgrund der freundlichen Subventionspolitik sei Italien schon im Vorjahr zum zweitgrößten Solarstrommarkt weltweit aufgestiegen. Im ersten Quartal 2010 habe die neu installierte Leistung 150 MW betragen, nach 62 MW im Vergleichszeitraum.
Für das laufende Geschäftsjahr 2010 gebe sich SolarWorld optimistisch, die Produktionsmenge um 30% zu steigern und so den Vorjahresumsatz von EUR 1 Mrd. übertreffen zu können. Das Unternehmen äußere sich nicht zum angepeilten Profitabilitätsniveau, die Preisentwicklung in der Solarbranche sei unsicher.
Vor allem die deutsche Solarbranche könne im ersten Halbjahr 2010 ein kräftiges Sonnenbad genießen, denn die Kunden würden den Unternehmen die Türen einrennen. Dennoch sei ungewiss, wie die Gesamtjahresbilanz ausfallen werde, die Profitabilität der ersten Jahreshälfte werde schwer zu halten sein. Die Preisdegression werde weitergehen, auch die Konkurrenz aus Asien werde zunehmend stärker. Als integriertes Unternehmen gewinne SolarWorld relativ, dennoch sei die Solarbranche als Ganzes mit großen Herausforderungen konfrontiert.
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank bleiben deshalb bei ihrer "halten"-Einschätzung für die SolarWorld-Aktie. (Analyse vom 01.07.2010) (01.07.2010/ac/a/t) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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