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QIAGEN Basisinvestment


23.04.2010
SdK AktionärsNews

München (aktiencheck.de AG) - Laut den Experten von "SdK AktionärsNews" ist die Aktie von QIAGEN (ISIN NL0000240000 / WKN 901626) ein Basisinvestment im Biotech-Bereich.

Das deutsch-niederländische Biotech-Unternehmen, dessen Aktien auch an der NASDAQ und der London Stock Exchange gehandelt würden, wachse seit Jahren konstant und habe im Geschäftsjahr 2009 zum ersten Mal die Schwelle von 1 Mrd. USD beim Umsatz überschreiten können. Auch der Gewinn habe weiter zulegen können, so dass von Krise nicht viel zu spüren sei.

Unter dem Dach der niederländischen Holding QIAGEN N.V. seien inzwischen über 30 Tochtergesellschaften in knapp 20 Ländern gebündelt. Der Konzern entwickle Probenvorbereitungs- und Testtechnologien sowie die entsprechenden Automatisierungsverfahren für die molekulare Diagnostik. Weitere Abnehmer seien akademische Forschungslaboratorien und die Pharmaindustrie.

Das wichtigste Segment, in dem 2009 ca. 90% der Umsätze generiert worden seien, sei die Reinigung, Isolierung und Aufbereitung von Proteinen und Nukleinsäuren. Durch zahlreiche Zukäufe in den letzten Jahren umfasse das Produktportfolio von QIAGEN inzwischen über 500 patentgeschützte Produkte. Alleine im abgelaufenen Geschäftsjahr habe das Unternehmen über 80 neue Produkte am Markt eingeführt, was für die anhaltende Innovationskraft spreche.

Durch gezielte Übernahmen in den letzten Jahren habe sich QIAGEN neue Anwendungsbereiche erschlossen und komplementäre Technologien hinzugewonnen. Außerdem sei dadurch auch die geografische Reichweite erhöht worden. 2009 seien zum Beispiel die DxS Ltd., die therapiebegleitende Diagnostika entwickle, die ESE GmbH, die tragbare Analysesysteme produziere und die Explera s.r.l., ein führender Anbieter für molekulare Diagnostik in Italien, übernommen worden.


Dennoch habe das anorganische Wachstum nur etwa 4% zum Umsatzanstieg in 2009 beigetragen. Das organische Wachstum habe dagegen bei 13% gelegen. Auch künftig wolle QIAGEN auf Einkaufstour gehen, wobei der Fokus auf Südafrika und Lateinamerika liegen solle.

Seit dem Börsengang im Jahr 1997 sei QIAGEN beim Umsatz jedes Jahr und beim Nettoergebnis mit Ausnahme von 2007 kontinuierlich gewachsen. Seien 1997 noch 75,4 Mio. US-Dollar erlöst worden, so sei im abgelaufenen Geschäftsjahr die Schallmauer von einer Mrd. US-Dollar mit 1,01 Mrd. US-Dollar durchbrochen worden. Der Gewinn sei im selben Zeitraum von 9,3 Mio. auf 137,8 Mio. US-Dollar bzw. von 0,07 USD je Aktie auf 0,64 US-Dollar je Aktie gestiegen. Im Vergleich zu 2008 sei der Umsatz um 13% und der Gewinn sogar um knapp 55% gestiegen.

Aufgrund des hohen Gewinns habe sich der operative Cashflow auf 217 Mio. (173 Mio.) US-Dollar belaufen. Wegen des erfolgreichen Geschäftsjahres und einer Kapitalerhöhung um 650 Mio. US-Dollar habe das Eigenkapital auf 2,32 Mrd. (1,45 Mrd.) US-Dollar und die liquiden Mittel auf 826 Mio. (333 Mio.) US-Dollar zugelegt.

Nach Angeben des Managements solle der Umsatz im laufenden Jahr erneut zulegen. Als Zielkorridor würden 1,12 Mrd. bis 1,17 Mrd. US-Dollar genannt. Pro Aktie sollten 0,91 bis 0,96 US-Dollar verdient werden. Für die Folgejahre bis 2015 werde von Analystenseite ein durchschnittliches jährliches Gewinnwachstum von 18% erwartet. Der für QIAGEN relevante Markt werde auf 3 Mrd. US-Dollar geschätzt, so dass die Gewinnschätzungen ohne größere Probleme erreichbar sein sollten.

Trotz der sehr positiven Unternehmensentwicklung in den letzten Jahren sei der Aktienkurs immer noch meilenweit von seinem Allzeithoch von 60 Euro, die im Jahr 2000 erreicht worden seien, entfernt. Immerhin habe sich die Aktie aber nach dem tiefen Fall, der 2003 erst im Bereich von fünf Euro geendet habe, inzwischen wieder berappeln und unter zum Teil heftigen Schwankungen bis auf 17,50 Euro zulegen können.

Obwohl die QIAGEN-Aktie mit einem 2010er KGV von ca. 25 nicht ganz billig ist, bleibt QIAGEN ein Basisinvestment im Biotech-Bereich, so die Experten von "SdK AktionärsNews". Qualität habe nun mal ihren Preis! (Sonderausgabe TecDAX vom 22.04.2010) (23.04.2010/ac/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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