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Software AG abwarten 23.04.2010
SdK AktionärsNews
München (aktiencheck.de AG) - Laut den Experten von "SdK AktionärsNews" sollte für Neuengagements in die Aktie der Software AG (ISIN DE0003304002 / WKN 330400) eine Konsolidierung abgewartet werden.
Zuletzt habe die Software AG mit der Übernahme der Saarbrücker IDS Scheer AG von sich reden gemacht. Seit August 2009 sei der einstige Wettbewerber konsolidiert und bilde in der Gruppe den neuen Bereich Enterprise Process Innovation. Mit der Akquisition habe die Software AG die Anzahl der Mitarbeiter auf über 6.000 Personen nahezu verdoppelt und das Dienstleistungsgeschäft erheblich ausgebaut. Noch in diesem Jahr sei die Verschmelzung der IDS auf die Software AG geplant, wodurch der Vorstand Kostensynergien zwischen 25 und 30 Mio. Euro erwarte.
Im Geschäftsjahr 2009 habe das Segment Enterprise Process Innovation bereits 127 Mio. Euro zu den Konzernerlösen beigesteuert. Rein organisch sei bei einem Umsatzanstieg von 18% auf 847 (721) Mio. Euro also kein Wachstum zu verzeichnen gewesen. Durch die Akquisition der IDS Scheer habe der Umsatz insbesondere im Dienstleistungs- und Beratungsgeschäft um 48% auf 262 (178) Mio. Euro deutlich angezogen. Die Wartung habe ebenfalls zugelegt - auf 311 (267) Mio. Euro. Lediglich die Lizenzverkäufe hätten mit 270 (272) Mio. Euro stagniert, was in dem schwierigen Marktumfeld aber schon als Erfolg zu werten sei.
Da gerade in den beiden margenstarken Segmenten Zuwächse zu verzeichnen gewesen seien, habe sich das EBIT überproportional um 21% auf 218 Mio. Euro erhöht, woraus sich eine exzellente Marge von 25,8 (25,1)% errechne. Der Jahresüberschuss sei um 22% auf 141 (116) Mio. Euro und der Gewinn je Aktie entsprechend auf 4,92 (4,05) Euro geklettert. Auch der operative Cashflow könne sich mit einem Anstieg auf 200 (140) Mio. Euro gut sehen lassen und das Eigenkapital habe sich dank des guten Ergebnisses kräftig auf 651 (549) Mio. Euro erhöht.
Die Eigenkapitalquote habe sich dennoch auf 39 (52)% ermäßigt, da sich die Bilanzsumme durch die IDS-Übernahme auf 1,66 (1,06) Mrd. Euro deutlich erhöht habe. Dies sei auch der Grund für die erhebliche Ausweitung der Finanzverbindlichkeiten auf 490 (167) Mio. Euro. Mit der Übernahme sei zudem der Goodwill auf 686 (443) Mio. Euro gestiegen, insgesamt würden die Firmenwerte mit 923 (593) Mio. Euro nun mehr als die Hälfte der Bilanzsumme ausmachen. Für ein Softwareunternehmen, dessen Hauptasset das Know How der Mitarbeiter darstelle, sei dies aber nicht so ungewöhnlich und eine konkrete Gefahr sei angesichts der Ertragsstärke nicht zu erkennen.
Für 2010 gehe die Planung bei vollständiger Integration der IDS von einem währungsbereinigten Umsatzzuwachs von 25 bis 30% auf deutlich über 1 Mrd. Euro aus. Der Gewinn nach Steuern solle um 8 bis 12% zulegen, womit pro Aktie etwa 5,40 Euro verdient wären. Nach dem jüngsten Kurssprung auf über 95 Euro scheine die Aktie damit ausreichend bewertet.
Für Neuengagements in die Aktie der Software AG sollte nach Meinung der Experten von "SdK AktionärsNews" zumindest eine Konsolidierung abgewartet werden. (Sonderausgabe TecDAX vom 22.04.2010) (23.04.2010/ac/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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