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Datum/Zeit |
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0,014 € |
+0,0026 € |
+18,31 % |
21.04/15:16 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0007472060 |
747206 |
- € |
- € |
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Wirecard kaufen 29.01.2010
SES Research/ Warburg Gruppe
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von SES Research, Jochen Reichert, stuft die Wirecard-Aktie (ISIN DE0007472060 / WKN 747206) nach wie vor mit dem Rating "kaufen" ein.
Die heute berichteten vorläufigen Eckzahlen hätten im Rahmen der Erwartungen gelegen. In 2010e gehe Wirecard davon aus, das EBITDA zwischen 16% und 25% steigern zu können (EUR 70 Mio. bis EUR 75 Mio.). Die EBITDA-Guidance liege damit über der aktuellen SES Research-Prognose für 2010e von EUR 68,6 Mio.
Die Prognosen auf EBIT-Ebene würden für 2010e um +7,4% und in 2011e um +5,6% erhöht. Die wesentlichen Gründe hierfür seien:
Zum einen eine weniger stark steigende Materialsaufwandsquote als bisher erwartet (Materialaufwandsquote: 2010e: 55,9%, alt: 57,2%; 2011e: 56,4%, alt: 57,0%): Dies ergebe sich hauptsächlich aus der geänderten Annahme über die Entwicklung der durchschnittlichen Transaktionsmarge. Bisher sei davon ausgegangen worden, dass eine hohe Wettbewerbsintensität zu fallenden Preisen führe und entsprechend die Materialaufwandsquote steige. Neu werde davon ausgegangen, dass durch neue Produktinnovationen und damit durch die Verlängerung der Wertschöpfungskette sowie der Kombination aus Risikomanagement und Bankdienstleistungen die Transaktionsmarge konstant bleibe und damit die Materialaufwandsquote nur geringfügig (SES Research e: +0,4PP) steige.
Der andere Grund seien die anhaltenden Skalierungseffekte: Wirecard sollte in der Lage sein, auch in 2010e über die Personalaufwendungen sowie über die sonstigen betrieblichen Aufwendungen Skalierungseffekte erzielen zu können. Bisher seien in 2010e und 2011e keine Skalierungseffekte berücksichtigt worden.
Das Geschäftsmodell sei insgesamt wenig konjunkturanfällig: Wirecard profitiere von dem strukturellen Trend der Verlagerung des Konsums ins Internet, der auch in schwachen Konjunkturphasen nicht gebrochen werde. Unternehmen dürften mehr und mehr dazu übergehen, ihre Online-Bezahlprozesse an spezialisierte Anbieter auszulagern. Die Outsourcing-Quote in Europa dürfte derzeit bei gerade einmal 25% liegen. Ca. 35% des Transaktionswertes werde mit digitalen Gütern (Online-Glücksspiel, Online-Spiele, etc.) erzielt. Die Nachfrage nach diesen Dienstleistungen auch in konjunkturell schwachen Phasen stabil bleiben.
Auf Basis der neuen Prognosen ergebe sich ein DCF-basiertes Kursziel von EUR 11,50 (alt: EUR 10).
Die Wirecard-Aktie wird weiter mit "kaufen" eingestuft, so die Analysten von SES Research. (Analyse vom 29.01.2010) (29.01.2010/ac/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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