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QIAGEN halten


08.12.2009
TradeCentre.de

Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" empfehlen die Aktie von QIAGEN (ISIN NL0000240000 / WKN 901626) unverändert zu halten.

Das Biotechnologieunternehmen habe sich für das kommende Geschäftsjahr ein zweistelliges Wachstum auf die Fahnen geschrieben. "Unser Geschäft läuft auf breiter Front sehr gut. Wir erwarten für das Jahr 2010 ein gutes Umsatzwachstum und eine weitere Steigerung der Margen". Das sage den Experten Finanzvorstand Roland Sackers im Hintergrundgespräch. Die Einnahmen dürften zweistellig auf über eine Milliarde US-Dollar klettern. Ziel sei die zudem die EBIT-Marge um bis zu 100 Basispunkte zu steigern. Das würde einer bereinigten operativen Marge von 29 bis 30 Prozent entsprechen. Auch der Gewinn je Aktie solle trotz Verwässerung durch die Kapitalerhöhung steigen. Sackers betone, dass das Wachstum deutlich aus eigener Kraft erfolge.

"Wir wachsen in 2009 als auch in 2010 solide organisch und nicht nur bedingt durch Zukäufe". Treiber des Wachstums im nächsten Jahr sei zum Beispiel das Konjunkturprogramm für die Gesundheitsreform in den USA. "Aufgrund der jüngsten Aussagen von Präsident Obama sollte die Reform positiv für uns ausfallen". Auf circa 20 Mio. US-Dollar zusätzlichen Umsatz schätze Sackers den Effekt im Jahr 2010. "Wir sind konservativ und wollen an dieser Stelle die Erwartungen nicht zu hoch ansetzen".

Von der deutschen Regierung erhoffe sich der CFO mittelfristig ebenfalls positive Effekte aus der geplanten Gesundheitsreform. "Die deutsche Regierung strebt Einsparungen an. Durch die Vorsorge in der Diagnostik und besonders im Bereich der personalisierten Medizin sind signifikante Einsparungen möglich. Die Bundesregierung sollte ihren Worten so langsam Taten folgen lassen". Durch molekulare Tests könnten Medikamente zielgerichtet eingesetzt werden. Das sei ein riesiger Markt und werde selbst von der Pharmaindustrie in den nächsten Jahren forciert. "Wir werden Veränderungen in der Gesundheitsfürsorge aktiv mit vorantreiben und prägen. Unsere Kooperationen mit circa 15 Pharmafirmen unter anderem in der personalisierten Medizin sind erst der Anfang".

Der Markt für personalisierte Medikamente liege bereits bei über 13 Mrd. US-Dollar. Vom Markt für therapiebegleitende Tests möchte sich QIAGEN ein ordentliches Stück vom Kuchen abschneiden. "Das Potenzial ist für uns sehr groß und eröffnet uns Chancen, unser organisches Wachstum zu beschleunigen", so Sackers. Unterstützend würden Akquisitionen wirken. Jüngst sei beispielsweise die im amerikanischen Maryland ansässige SABiosciences gekauft worden. Fokus sei die Entwicklung und Herstellung von Testpanels für gesamte Krankheitsbilder und biologische Signalwege. Synergetisch passe hierzu auch die kurz zuvor gekaufte DxS.


"Mit beiden Unternehmen sind wir im Segment der Entwicklung von Tests auf Biomarker für die molekulare Diagnostik bestens positioniert. Unter dem Dach von QIAGEN können sich die Unternehmen dank unserer Plattform und Vertriebsstärke stark entwickeln und sehr schnell wachsen". Beide Firmen hätten unter QIAGEN das Potenzial zwischen 20 und 40 Prozent zu wachsen.

Wie den Experten Sackers weiter mitteile, werde QIAGEN weiter Unternehmen zukaufen. Fokus sei unverändert die molekulare Diagnostik. Bis Jahresende dürfte das Unternehmen über eine firepower von rund einer Milliarde US-Dollar verfügen. Nicht auszuschließen, dass der Vorstand noch in 2009 einen weiteren Zukauf präsentiere. "Versprechen will ich es nicht. Das Jahr dauert nicht mehr lange. Aber in 2010 werden wir stark zukaufen. Vermutlich sogar in Asien. Asien bietet erhebliches Wachstumspotenzial für uns. In dieser Region wollen wir in den nächsten Jahren verstärkt aktiv werden", so der diplomierte Betriebswirt.

QIAGEN sei fantastisch unterwegs. Rezession oder Krise seien Fremdwörter. Das Jahr 2009 werde QIAGEN mit Rekorden abschließen. Der Umsatz werde währungsbereinigt die Milliarde knacken. Der berichtete Umsatz werde wohl knapp die Umsatzmilliarde streifen. Die EBIT-Marge werde sich auf circa 28 bis 29 Prozent und das bereinigte Ergebnis je Aktie auf bis zu 90 Cents belaufen. Die Einmalaufwendungen würden das Ergebnis in 2009 mit circa 25 Mio. US-Dollar belasten. Am besten werde QIAGEN jedoch beim Cashflow abschneiden. Nach neun Monaten sei bereits ein operativer Cashflow von über 160 Mio. US-Dollar gesprudelt. Im Gesamtjahr könnte sich diese Kennzahl auf circa 200 Mio. US-Dollar belaufen und somit gegenüber 2008 mehr als verdoppeln. Das sei ein Rekordwert.

Die rund 242 Mio. Aktien würden einen Börsenwert von 3,5 Mrd. Euro repräsentieren. Die Kaufempfehlung der Experten Anfang Juli bei Kursen um 12,50 Euro habe sich prima bezahlt gemacht.

Die Experten von "TradeCentre.de" raten das QIAGEN-Papier weiter zu halten, respektive an schwachen Tagen weitere Positionen aufzubauen. (Analyse vom 08.12.2009) (08.12.2009/ac/a/t)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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