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Kontron kaufenswert 26.10.2009
TradeCentre.de
Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" bewerten die Aktie von Kontron (ISIN DE0006053952 / WKN 605395) weiterhin als kaufenswert.
Ulrich Gehrmann, Vorstandchef der Kontron AG, erwarte für das Jahr 2010 Zuwächse beim Profit. "Die Rahmenbedingungen sind unverändert herausfordernd. Eine wirtschaftliche Erholung erwarte ich nicht vor dem 2. Halbjahr des kommenden Jahres. Dennoch wollen wir in 2010 den Gewinn steigern", sage der CEO. Die EBIT-Marge solle sich spürbar verbessern und könnte sich auf neun bis zehn Prozent belaufen. Kosteneinsparungen von bis zu zehn Millionen Euro, die in 2009 eingeleitet worden seien, würden sich vollständig im nächsten Jahr entfalten und zur Ergebnisverbesserung maßgeblich beitragen. Schon ein Jahr später rechne der Firmenlenker mit einer EBIT-Marge von zwölf Prozent. "Mittelfristig wollen wir dieses Niveau erneut ausbauen".
Ein Niveau von 14 bis 15 Prozent erscheine darstellbar. "Wir spüren Preisdruck. Um das Margenniveau nach 2012 zu steigern, müssen die Märkte mitspielen", ergänze Gehrmann. Der Umsatz sollte sich stabilisieren. "Aber selbst wenn er nochmals sinkt, werden wir die Gewinne verbessern", so Gehrmann. Sofern die Erholung doch früher einsetze, werde die Gesellschaft daran voll partizipieren. Nach wie vor entwickle sich der Bereich "Automatisierung" düster. Der Infotainment-Sektor bewege sich auf einem tiefen Niveau und verlaufe unerfreulich. Die beiden Sektoren stünden für rund 40 Prozent des Umsatzes. Alle anderen Segmente würden weiterhin stabil oder gut laufen.
Da der Vorstandschef sich intensiv nach Zukäufen umschaue, könnte dies auch das Umsatzwachstum beflügeln. "Wir sind an komplementärer Technologie interessiert oder auch am Kauf eines unserer Wettbewerber. Der Zeitpunkt für Akquisitionen ist sehr gut. Wir haben ausreichend Geld und wollen dieses auch ausgeben". Regional liege der Fokus in China und Russland. "Wir haben viele Optionen und ich schließe auch eine größere Übernahme nicht aus".
In der Summe steuere der CEO das Unternehmen solide durch die Rezession. Der Auftragsbestand dürfte sich auch nach Ablauf der ersten neun Monate auf den Höchstwert von mehr als 300 Millionen Euro belaufen. "Unverändert haben wir vergleichsweise wenig Stornos und einen starken Ordereingang". Auch die Anfrage nach Design Wins sei weiter erfreulich. Zudem schreibe die Firma in jedem Quartal ordentliche Gewinne. Das dritte Quartal (Q3) sollte ähnlich zur zweiten Periode ausfallen. Für Q3 erwarte man somit Einnahmen von über 110 Millionen Euro sowie ein bereinigtes EBIT von circa acht Millionen Euro. In der Periode belaste allerdings ein negativer Einmaleffekt von drei Millionen Euro den Profit. Das EBIT sollte somit in der Richtung von fünf Millionen Euro liegen.
Für das Schlussquartal kündige Gehrmann "das beste Quartal in 2009 an". "Traditionell sind die letzten drei Monate eines Jahres unsere Stärksten. Das ist in 2009 nicht anders als sonst". Die früh eingeleiteten Sparmaßnahmen würden sich auszahlen und bereits in Q4 zu einer deutlichen Gewinnsteigerung führen. Gut möglich, dass die Periode mit einer EBIT-Marge von zehn Prozent absolviert werde. Im Gesamtjahr werde Kontron sodann Einnahmen von circa 460 Millionen Euro erwirtschaften. Das EBIT würden die Experten bei über 30 Millionen Euro und die entsprechende Marge bei circa sieben Prozent erwarten.
Der weltweit größte Hersteller von Embedded Computer Technologie schlage sich sehr gut in der Krise. Nur der Aktienkurs honoriere dies nicht. Das Papier hinke der Performance im TecDAX hinterher. Wie festgenagelt hänge die Aktie im Bereich zwischen acht und 8,50 Euro. Früher oder später dürfte der Knoten bei Kontron platzen. Die Kapitalisierung von 460 Millionen Euro und ein KGV von zwölf für 2010 würden für eine preiswerte Aktie sprechen.
Für die Experten von "TradeCentre.de" bleibt die Kontron-Aktie kaufenswert. (Analyse vom 24.10.2009) (26.10.2009/ac/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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