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centrotherm photovoltaics mit Neueinstieg abwarten


14.07.2009
TradeCentre.de

Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" empfehlen bei der Aktie von centrotherm photovoltaics (ISIN DE000A0JMMN2 / WKN A0JMMN) mit einem Neueinstieg abzuwarten.

Der Anbieter von Technologie & Equipment für die Solarindustrie aus dem schwäbischen Blaubeuren habe einen starken Jahresauftakt präsentiert. Die Einnahmen seien von 67,7 auf 131 Millionen Euro nach oben geschnellt. Das EBIT vor Kaufpreisallokationen habe sich auf 18,5 Millionen Euro sogar mehr als verdoppelt. Die Marge: Über 14 Prozent! Inklusive der Effekte aus den Kaufpreisallokationen für Zukäufe habe das EBIT 14,7 Millionen Euro betragen und liege ebenfalls deutlich über dem vergleichbaren Niveau des Vorjahresquartals. Die Marge von 11,2 Prozent könne sich sehen lassen. Unterm Strich habe sich der Profit von sechs auf 10,7 Millionen Euro oder 50 Cent je Aktie verbessert.

Bemerkenswert sei jedoch der Ordereingang gewesen. Dieser habe sage und schreibe 416,4 Millionen Euro erreicht. Während andere Solarzulieferer bereits satte Rückgange im Auftragseingang verzeichnet hätten habe centrotherm photovoltaics noch massiv neue Aufträge gewinnen können. Per Ende März habe der Auftragsbestand bei 1,3 Milliarden Euro gelegen.

Wie CFO Oliver Albrecht den Experten im Hintergrundgespräch mitgeteilt habe, sei der Auftragseingang in Q1 von einer hohen Nachfrage aus Asien geprägt: "Wir waren durchaus erstaunt, über die hohe Nachfrage vor allem aus China und wie gut das Land durch die Krise kommt". Laut Albrecht sei der stattliche Ordereingang aus Q1 nicht einfach fortzuschreiben. "Auch unsere Kunden spüren die Finanzkrise und die Restriktion auf der Finanzierungsseite. Die Auftragsvergabe wird schwieriger". Aktionäre des Unternehmens müssten sich durchaus auf Quartale einstellen, in denen der Auftragseingang die Marke von 100 Millionen Euro nicht übersteige. "Wenn wir bis Silvester mit einem Auftragsbestand mit rund einer Milliarde Euro abschließen, sind wir sehr glücklich", sage der Finanzchef.

Die Schwaben hätten eine gute Chance ohne größere Schrammen durch die Finanzkrise zu kommen. Unterstelle man einen Orderbestand von einer Milliarde Euro bis Jahresende, könne das Unternehmen das Jahr 2010 gut überbrücken. Spätestens im zweiten Halbjahr 2010 sollte die Orderflut anziehen, damit es zu keiner Delle komme. Ab 2011 könnte laut Albrecht sich durchaus ein neuer Boom in der Solarbranche entfachen. Vor allem aus den USA erhoffe sich das Unternehmen einen Schwung neuer Aufträge.


Im Auftragsbestand komme es aber auch bei centrotherm photovoltaics zu Verschiebungen. Stornos seien wegen recht hoher Anzahlungen seltener der Fall. "Das kommt im überschaubaren Umfang vor. Wir haben es eher mit Verschiebungen zu tun, die wir jedoch für das Jahr 2009 bei unserer Prognose eingearbeitet haben", erkläre der Finanzchef. Nach Ablauf des ersten Halbjahres sehe sich das Unternehmen auf Kurs die eigenen Ziele zu erreichen. Erwartet werde eine Umsatzsteigerung von 374 auf 500 bis 550 Millionen Euro. "Wir haben die Prognose nicht ausgereizt. An dieser Stelle haben wir konservativ geplant".

Das operative Ergebnis (EBITDA) solle gegenüber 2008 steigen. In 2008 habe das EBITDA bei über 57 Millionen Euro gelegen, das EBIT bei 43 und der Profit bei über 34 Millionen Euro. Konkrete Vorgaben habe Albrecht nicht machen wollen. Auch nicht für die Marge. "Unsere Marge hängt stark mit dem Preisdruck im Zellbereich und der Entwicklung in unseren Wachstumbereichen Silizium und Dünnschicht zusammen, weshalb wir derzeit noch keine konkreten Angaben machen können, aber dennoch in 2009 unser EBITDA steigern wollen".

Die Abschreibungen für Kaufpreisallokationen beziffere der CFO in diesem Jahr auf 15 Millionen Euro, in 2010 noch auf elf Millionen Euro. Ab 2011 belaste dies den Nettogewinn nur noch moderat. Cashwirksam sei der Effekt ohnehin nicht. Investieren wolle das Unternehmen in 2009 bis zu 50 Millionen Euro. Ziel sei zumindest einen ausgeglichen Free Cashflow zu erreichen.

centrotherm schlage sich in der Rezession tapfer. Dreh- und Angelpunkt sei die Frage, ob Kunden weiterhin voll integrierte Fabriken aufbauen oder nicht doch aus Kostengründen verstärkt einzelne Bausteine selbst zusammensetzen würden. Das werde für centrotherm noch sehr spannend werden. Den Experten gefalle das Unternehmen gut. Die Aktie habe sich in den letzten Monaten prächtig entwickelt.

Für einen Neueinstieg in die Aktie von centrotherm photovoltaics empfehlen die Experten von "TradeCentre.de" zumindest ein oder zwei Quartale abzuwarten. (Analyse vom 14.07.2009) (14.07.2009/ac/a/t)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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