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SMARTRAC spekulativer Kauf


25.06.2009
TradeCentre.de

Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" empfehlen die Aktie von SMARTRAC (ISIN NL0000186633 / WKN A0JEHN) spekulativ zu kaufen.

Die mehrfachen Warnungen der Experten im letzten Jahr vor der Aktie von SMARTRAC hätten sich bezahlt gemacht. Die Aktie sei massiv abgestürzt. Wie vermutet, habe Vorstandschef Christian Fischer die eigenen Ziele für 2008 nicht erreichen können. Sie seien sogar deutlich verfehlt worden. Noch nicht einmal die bereits reduzierte Prognose eines Umsatzes von 124 Millionen Euro sowie ein EBITDA von 27 Millionen Euro seien erzielt worden - selbst nicht inklusive einer anteilig konsolidierten Übernahme.

Die Kommunikation in 2008 sei gelinde gesagt unterirdisch gewesen und habe nicht zur Vertrauensbildung beigetragen. Letztendlich habe das Unternehmen im vergangenen Jahr einen Umsatz von lediglich 112,3 Millionen Euro erwirtschaftet. Das EBITDA habe bei 21 Millionen Euro und das EBIT bei knapp 16 Millionen Euro gelegen. Unterm Strich habe in der Kasse ein Gewinn von 13,6 Millionen Euro oder 1,03 Euro je Aktie geklingelt. Summa summarum sei das Zahlenwerk eine große Enttäuschung gewesen.

Aber auch die kleine SMARTRAC habe eine zweite Chance verdient. Das erste Quartal sei zwar ebenfalls schlecht gewesen, aber wie zu hören sei, scheine sich das Geschäft nun zu verbessern. Im ersten Quartal habe der Umsatz, im Wesentlichen akquisitionsbedingt, um acht Prozent auf über 29 Millionen Euro gesteigert werden können. Die Erträge seien wie Schnee in der Sonne geschmolzen. Das EBITDA sei auf 3,5 Millionen Euro eingebrochen, netto seien lediglich 1,5 Millionen Euro verdient worden. Der Gewinn je Aktie sei von 34 auf nur noch 12 Cent implodiert.

Im zweiten Quartal 2009 solle das Unternehmen wohl über dem Vergleichsquartal des Vorjahres liegen oder zumindest nahe an dieser Größenordnung. Dazu müsse man wissen, dass diese Periode in 2008 bereits schon schwach gewesen sei. Der Basiseffekt führe zu dieser Verbesserung oder Stabilisierung. Im zweiten Quartal 2008 hätten der Umsatz bei 22,5 Millionen Euro und das das EBIT bei 3,6 Millionen Euro gelegen. Der Gewinn je Aktie habe 28 Cent erreicht.


Beim Umsatz müsse beachtet werden, dass erneut ein positiver Effekt aus der Übernahme der Sokymat Automotive GmbH zum Tragen komme, da diese im Vergleichsquartal noch nicht konsolidiert worden sei. Wünschenswert wäre, wenn der studierte Diplom-Ökonom und Träger des Doktor-Titels den Effekt im Quartalsbericht etwas deutlich erläutere. Damit Sinn und Erfolg oder auch Misserfolg der Übernahme besser zu kontrollieren sei.

Analysten würden im Gesamtjahr einen Umsatz von 130 Millionen Euro, ein EBITDA von 18 Millionen Euro und ein EBIT von 11 Millionen Euro erwarten. Unterm Strich werde ein Gewinn von 6 Millionen Euro erwartet oder ein EPS von 46 Cent. Mache ein KGV von 26. Das sei sportlich. Zudem seien sich die Experten etwas unsicher, ob Fischer die Erwartungen in diesem Jahr erfüllen könne. Bekanntlich sei die Firma alles andere als prognosesicher. Der ehemalige Roland Berger Berater halte Aussagen für 2009 auch recht vage. Er verspreche organisches Wachstum, Gewinne und einen positiven operativen Cashflows, mehr nicht. Aber das sei immerhin etwas, was erreicht werden könne. Insgesamt locke das Zahlenwerk natürlich noch keinen hinter dem Ofen hervor.

Grund weshalb die Experten die Aktie auf aktuellem Kursniveau reizvoll finden würden, sei die Auftragslage. Erstens solle SMARTRAC laut den Informationen der Experten bezüglich der Lieferung von biometrischen Pässen für Großbritannien mit von der Partie sein. An dieser Stelle sei SMARTRAC wohl Zulieferer für den Sicherheitsdruck-Spezialisten De La Rue. Zweitens verhandle Fischer angeblich einen weiteren Big-deal, der das Volumen des Passes in Großbritannien wohl noch sprenge. Hier solle es sich um das Ticket-Geschäft handeln. Wie die Quellen der Experten berichten würden, sei SMARTRAC bei einem Kunden, der als Dienstleister die Endkunden für Tickets beispielsweise bei Bahn & Co. bediene, schon qualifiziert. Das sollte insgesamt der Aktie einen weiteren Schub verleihen.

Ertragstechnisch seien die Experten von der Firma nicht restlos überzeugt. Aber das Papier scheine ihren Boden gefunden zu haben und die Firma habe eine zweite Chance verdient. Die potenziellen Aufträge würden unter Investoren sicher Gefallen finden. Zudem dürften in der Aktie kaum noch großartig institutionelle Anleger mit an Bord sein, da SMARTRAC bei zahlreichen Anlegern kein Thema mehr sei. Das könnte sich aber zügig ändern.

Die Experten von "TradeCentre.de" raten spekulativ zum Kauf der SMARTRAC-Aktie. (Analyse vom 25.06.2009) (25.06.2009/ac/a/t)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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