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Conergy nur für hartgesottene Zocker 19.06.2009
Frankfurter Tagesdienst
Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" empfehlen die Aktie von Conergy (ISIN DE0006040025 / WKN 604002) nur hartgesottenen Zockern.
Sollte Conergy die Bilanzen in der Tat gefälscht haben, dann stünde das in Bedrängnis geratene Solarunternehmen in einem noch schlechteren Licht. Bereits 2007 sei es nur knapp einer Insolvenz entkommen und es habe seitdem die Verlustzone nicht mehr verlassen können.
Die Hamburger Staatsanwaltschaft werfe Conergy vor, von November 2006 bis April 2007 falsche Geschäftszahlen und unrichtige Ad-hoc-Meldungen verbreitet zu haben. In diesem Zusammenhang seien Wohnungen und Geschäftsräume durchsucht worden. Die Vorwürfe seien gegen elf Personen und nicht gegen das Unternehmen direkt gerichtet.
Der Aktienmarkt habe für die Conergy-Aktie trotzdem kein Mitleid gehabt. Nachdem der Kurs schon am Mittwoch um 7,4% gefallen sei, seien am Donnerstag noch einmal 6,4% dazugekommen und der Titel habe bei 0,59 EUR notiert.
Obwohl die aktuellen Ereignisse keinen Zusammenhang mit dem derzeitigen operativen Geschäft hätten, werde Conergy dadurch noch zusätzlich belastet. Möglicherweise seien die Zahlen für 2006/2007 sogar derart geschönt gewesen, dass man eigentlich hätte Insolvenz anmelden müssen. Diese habe man seinerzeit nur durch einen Überbrückungskredit über 240 Mio. EUR und frisches Kapital in Höhe von 400 Mio. EUR vermeiden können. Im ersten Quartal sei der Umsatz um 70% eingebrochen und ein Verlust in Höhe von 28 Mio. EUR erwirtschaftet worden.
Ernsthafte Anleger überlassen nach Meinung der Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" die Aktie von Conergy den hartgesottenen Zockern. (Ausgabe 90 vom 19.06.2009) (19.06.2009/ac/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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