|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Carl Zeiss Meditec um neun Euro kaufenswert 02.06.2009
TradeCentre.de
Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten von "TradeCentre.de" ist die Aktie von Carl Zeiss Meditec (ISIN DE0005313704 / WKN 531370) im Bereich um neun Euro kaufenswert.
Es gibt sie noch! Unternehmen mit Umsatz- und Gewinnwachstum. Trotz Weltwirtschaftskrise, so die Experten von "TradeCentre.de". Die im TecDAX notierte Carl Zeiss Meditec AG habe im ersten Halbjahr des Wirtschaftsjahres 2008/2009 (per Ende September) ein Umsatzplus von 12,5 Prozent und ein Anstieg des EBIT von satten 20,8 Prozent erzielt. Die EBIT-Marge: 11,5 Prozent! Die Wachstumsdynamik des Medizintechnikunternehmens mit Fokus rund um die Augenheilkunde und Mikrochirurgie habe sich zwar gegenüber dem ersten Quartal abgeschwächt, dennoch könnten sich die Zahlen angesichts der Bedingungen sehen lassen.
"Wir sind gut positioniert und fahren gut durch die Krise", sage den Experten Finanzvorstand Bernd Hirsch im Hintergrundgespräch. "Der Trend in unserem Geschäftsbereich ist stabil. Aber das Umfeld ist deutlich volatiler geworden". Aus diesem Grund wolle Hirsch für das Gesamtjahr keine konkrete Prognose preisgeben. "Wir fahren auf Sicht und haben einen Vorlauf von vier bis sechs Wochen", ergänze Hirsch. Im Gesamtjahr sei es das Ziel weiter zu wachsen und die EBIT-Marge auf jetzigem Niveau zu stabilisieren.
Als Spätzykliker, den die Rezession erst im späteren Verlauf mit voller Wucht treffe, sehe Hirsch das Unternehmen nicht. "Wir werden auch im Jahr 2009/2010 wachsen. Die Frage ist nur in welcher Höhe wir wachsen und wann wir wieder mehr Dynamik in unser Geschäft bekommen", betone der Finanzchef. Wachstumstreiber seien die Konjunkturprogramme zum Beispiel in den USA. "Wir sehen uns als Profiteur dieser Programme. Sie werden einen positiven Einfluss auf unser Geschäft haben".
Zudem sei der asiatische Markt ein Wachstumstreiber für die Firma. "Das resultiert aus der Demografie und zahlreichen Behandlungsmöglichkeiten, die sich in Asien teilweise erst im Anfangsstadium befinden". Laut Hirsch habe das Unternehmen für die Zukunft deutliches Wachstumspotenzial. In einigen Jahren könnte Carl Zeiss Meditec durchaus auf eine Milliarden Euro Umsatz zusteuern. "In der Zukunft wollen wir die EBIT-Marge auf bis zu 15 Prozent verbessern", so der CFO.
Besonders gut gefalle den Experten bei der Tochter des Zeiss Konzerns der Cashflow. Im vergangenen Wirtschaftsjahr habe der Free Cashflow über 30 Millionen Euro betragen. Für diese Periode dürfte der operative Cashflow erneut mit über 50 Millionen Euro sprudeln. Die Investitionen beziffere Hirsch auf ein bis zwei Prozent vom Umsatz. Abzüglich Capex müsste in 2008/2009 ein strammer Free Cashflow von circa 40 Millionen Euro die Kasse füllen. Pro Quartal würden die Jenaer den Kassenbestand erhöhen.
Inzwischen horte der CFO eine komfortable Nettoliquidität von mehr als 200 Millionen Euro. Das Geld solle für Zukäufe verwendet werden. "Wir haben finanziell einen erheblichen Spielraum", sage Hirsch. Der Markt in der Medizintechnik sei aber nur bedingt ein Schnäppchenmarkt. "Sicher, die Preise kommen etwas zurück. Aber ein klassisches Schnäppchen gibt es bisher in unserem Markt nicht. Wir halten Ausschau nach Unternehmen mit einer viel versprechenden Technologie". Der Vorstand wolle nur in Feldern zukaufen, in denen die Gesellschaft bereits aktiv sei. Regional lege Hirsch keinen Fokus. "USA, Asien und Europa sind unsere Märkte". Nicht auszuschließen, dass auch ein größeres Unternehmen gekauft werde, ergänze der studierte Betriebswirt.
Unterstellen die Experten bei Umsätzen von 660 Millionen Euro ein EBIT von mindestens 76 Millionen Euro, errechne sich unterm Strich ein Profit von mindestens 50 Millionen Euro oder mehr als 62 Cent Gewinn je Aktie. Das KGV betrage somit 14. Für ein wachsendes Medizintechnikunternehmen mit hervorragender Bilanz und üppigen Free Cashflows günstig. Mehr als ein Viertel des Börsenwertes sei mit freier Liquidität unterlegt. Im Vergleich zur eher margenärmeren und ordentlich verschuldeten Drägerwerk AG, sei die Aktie von Carl Zeiss Meditec eindeutig die bessere Wahl.
Die Carl Zeiss Meditec-Aktie ist im Bereich um neun Euro kaufenswert, so die Experten von "TradeCentre.de". (Analyse vom 02.06.2009) (02.06.2009/ac/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|