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REpower für kurzfristig orientierte Spekulanten


07.01.2009
Geldanlage-Report

Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten vom "Geldanlage-Report" können kurzfristig orientierte Spekulanten aufgrund der guten Charttechnik bei der Aktie von REpower (ISIN DE0006177033 / WKN 617703) einen Trade wagen.

Der Ölpreis habe einen starken Start ins Börsenjahr 2009 hingelegt. Die politischen Unruhen im Gaza-Streifen und die Kürzung der Fördermenge seien nach Ansicht der Experten nur vorgeschobene Gründe. Die Zeit sei einfach reif für einen Rebound bei Öl.

Die Gegenbewegung tue auch Solar- und Windaktien gut, die zumindest indirekt vom Ölpreis abhängen würden. Je mehr Öl koste, umso attraktiver würden Projekte auf Basis alternativer Energien. Der Windanlagenbauer REpower gehöre heute aber auch aus anderen Gründen zu den stärksten Gewinnern. Wochenlang habe zuletzt die Unsicherheit um den indischen Großaktionär Suzlon den Kurs belastet. Suzlon, der selbst Windanlagen baue.

Suzlon plane bis Mai 91 Prozent der Aktien von REpower zu übernehmen. Das Problem: Das Unternehmen stecke in Finanzierungsschwierigkeiten. Die deshalb für Oktober geplante Kapitalerhöhung habe nicht platziert werden können.


Der am Freitag verkündete Verkauf von zehn Prozent der Anteile am belgischen Turbinengetriebe-Hersteller Hansen an die Londoner Investmentfirma Ecofin dürfte Suzlon etwas Luft verschaffen. Allerdings sei der erzielte Verkaufserlös nicht bekannt gegeben worden. Experten würden die Einnahmen daraus auf 80 bis 90 Millionen Euro schätzen. Suzlon halte nun immer noch 62 Prozent an Hansen. Hansen gelte als eine der wenigen Cash-Cows von Suzlon.

Nun rücke wieder mehr der Preis in den Vordergrund, den Suzlon für die Aufstockung des Anteils an die Portugiesen Martifer bezahle. Für deren 22,4-Prozent-Anteil lege Suzlon 270 Millionen Euro auf den Tisch. Das entspreche einer Gesamtbewertung für REpower von 1,2 Milliarden Euro. Beim aktuellen Kurs von 119,52 Euro sei REpower insgesamt mit 1,06 Milliarden Euro bewertet. Damit bestehe noch ein theoretisches Aufwärtspotenzial von 13 Prozent.

Das sei nicht allzu verlockend, allerdings bestehe auch jederzeit die Möglichkeit, dass sich einer der großen Energieversorger bei den Hamburgern einkaufe. RWE und Co. würden sowieso schon zu den Großkunden gehören und das Unternehmen gut kennen. 90 Prozent der Umsätze mache REpower mit solchen liquiden Top-Kunden, so dass durch die Finanzkrise das Geschäft kaum wegbrechen dürfte. Andererseits bleibe die fundamentale Bewertung mit einem 2009er KGV von 36 relativ ambitioniert. Charttechnisch vollziehe die Aktie eine fast mustergültige Bodenbildung.

Kurzfristig orientierte Spekulanten können nach Ansicht der Experten vom "Geldanlage-Report" aufgrund der guten Charttechnik einen Trade bei der Aktie von REpower wagen. Mittelfristig orientierte Investoren sollten wegen der Ungewissheit im Zusammenhang mit der Übernahme und den starken Schwankungen wegen der geringen Zahl an frei handelbaren Aktien eher außen vor bleiben. (Analyse vom 07.01.2009) (07.01.2009/ac/a/t)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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